Tour de France 2026: Anpassungen bei Tour de France wegen Hitze möglich

Bei einer neuen Hitzewelle in Frankreich drohen der Tour de France Einschränkungen – bis hin zu Etappen-Absagen. Die Organisatoren setzen auf Prävention und gesunden Menschenverstand.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Angesichts einer bevorstehenden erneuten Hitzewelle in Frankreich kann es aus Sicht des französischen Innenministeriums zu Einschränkungen bei der Tour de France bis hin zu Absagen einzelner Etappen bei extremen Temperaturen kommen. "In Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Veranstalter und allen Beteiligten können Sie beschließen, eine Etappe abzusagen, wenn die gesundheitlichen oder operativen Bedingungen es nicht mehr ermöglichen, gleichzeitig die Sicherheit der Zuschauer und des eingesetzten Personals sowie die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten", heißt es in einem Schreiben von Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez an die Präfekten der Departements an der Route der Tour de France, die am Samstag in Barcelona startet.

Nach den Erfahrungen mit der außergewöhnlichen Hitzewelle, die Frankreich gerade erlebt habe, gehe es darum, eine Überlastung der Kliniken und des Gesundheitswesens zu verhindern, erklärte der Innenminister in dem Schreiben, aus dem französische Medien zitierten. In der zweiten Junihälfte war Frankreich von einer massiven Hitzewelle mit den höchsten landesweiten Temperaturen seit Start der Wetteraufzeichnungen 1947 getroffen worden. Rund 2.000 Menschen kamen nach vorläufigen Berechnungen durch die hohen Temperaturen ums Leben.

Gesundheit der Zuschauer und Fahrer geht vor

Falls für Departements, durch die die Tour mit erwarteten zehn Millionen Zuschauern führt, die höchste Hitzewarnstufe rot ausgerufen werde, kündigte der Innenminister Maßnahmen an. Diese könnten von Präventionsaufrufen über die Schließung bestimmter öffentlicher Bereiche bis hin zur Aufstockung der medizinischen Hilfskräfte und Rettungskräfte entlang der Strecke reichen. Allerdings könne es auch zur Anpassung der Route der Tour und im Ausnahmefall auch zur Absage einer Etappe kommen.

Tour-Chef Christian Prudhomme reagierte gelassen auf die Ankündigung des Innenministers. Zum Wohle der Bevölkerung könnten die örtlichen Verantwortlichen schon immer Regelungen erlassen, es gehe um den gesunden Menschenverstand, sagte Prudhomme der Zeitung "L'Équipe". Die Organisatoren selbst würden auch dieses Jahr wieder Kopfbedeckungen und Getränke an die Zuschauer verteilen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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