Fußball-WM: "Dagens Nyheter": Diktaturen und Fußball-Erfolge passen nicht zusammen

Die liberale schwedische Tageszeitung "Dagens Nyheter" kommentiert die Erfolglosigkeit Chinas bei internationalen Fußballturnieren:. Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Die liberale schwedische Tageszeitung "Dagens Nyheter" kommentiert die Erfolglosigkeit Chinas bei internationalen Fußballturnieren:

"2011 formulierte Chinas heutiger Präsident Xi Jinping drei Ziele: Das Land sollte eine Fußball-WM ausrichten, sich dafür qualifizieren und sie gewinnen. Ausländische Stars wurden verpflichtet, um das Niveau der Liga zu steigern. Außerdem sollten bis 2025 insgesamt 50.000 Fußballakademien entstehen. Aber die Investitionen haben keinen Erfolg gebracht. Obwohl die WM auf 48 Mannschaften erweitert wurde, gelang China erneut nicht die Qualifikation. (...)

Japan gehört zu den wenigen Ländern, die sich in wenigen Jahrzehnten von einem Entwicklungsland des Fußballs (...) zu einer der stärkeren Fußballnationen der Welt entwickelt haben. Wenn China denselben Weg gehen will, muss es seine Sportstrategie überdenken. Sie basiert auf Disziplin, Wiederholung und zentralisierten Trainingssystemen - ein Ansatz, der zu vielen olympischen Medaillen in Sportarten wie Wasserspringen, Turnen und Gewichtheben geführt hat. Erfolg im Fußball beruhe jedoch auf "Improvisation, Unvorhersehbarkeit und einer tief verwurzelten Basis im Breitensport", schreibt Mark Dreyer, Autor eines Buches über China und den Sport.

Dem System scheint es an Spielverständnis zu fehlen. Auch andere autoritäre Staaten mussten erfahren, dass der Ball nicht immer dorthin rollt, wohin sie ihn lenken wollen. (...) Natürlich bedeutet Korrelation nicht Kausalität. Doch nachdem die beiden letzten Weltmeisterschaften in Russland und Katar ausgetragen wurden, ist es durchaus ermutigend, dass nicht alles nach dem Willen von Diktaturen verläuft."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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