Fußball-WM: Effenberg: WM-Aus für DFB-Team eine "Vollkatastrophe"

Stefan Effenberg fordert einen klaren Umbruch in der Nationalmannschaft. Auf der Torwartposition und in der Offensive nennt der frühere Fußballer zwei Personalien, die in Zukunft gesetzt sein müssen.

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Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. (Foto) Suche
Der offizielle Spielball der Fußball-WM 2026: Adidas Trionda. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Ex-Fußballer Stefan Effenberg hat nach dem frühen Ausscheiden der Nationalmannschaft aus der Fußball-WM eine klare Aufarbeitung und einen Umbruch beim DFB-Team gefordert. "Für die deutsche Nationalmannschaft ist das, was am Montag im Sechzehntelfinale der WM passiert ist, eine Vollkatastrophe. Das ist eine ganz, ganz bittere Niederlage", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal "t-online".

Im Vergleich zu anderen Top-Nationen wie Argentinien, Frankreich oder Spanien fehle es dem deutschen Fußball klar an Unterschiedsspielern. Die Qualität in der deutschen Nationalmannschaft sei derzeit nicht Weltklasse. Für den Umbruch müsse jetzt beim DFB ein Jugendkurs durchgezogen werden, betonte der frühere Nationalspieler in seiner Kolumne.

"Nagelsmann und der DFB sind nun in der Pflicht, zu liefern. Sie müssen zeigen: Wir haben verstanden, was getan werden muss. Ich erwarte auch eine ausführliche Erklärung, eine detaillierte Analyse dieser WM vom Bundestrainer", schrieb Effenberg weiter.

Effenberg: Bayerns Urbig als neue Nummer eins

Für das nächste Länderspiel in der Nations League gegen die Niederlande im September fordert Effenberg deshalb bereits konkrete personelle Veränderungen in der deutschen Mannschaft. Auf der Torwartposition solle demnach Jonas Urbig als neue Nummer Eins auflaufen. Manuel Neuer solle seine DFB-Karriere beenden, auch eine Rückkehr zu Oliver Baumann auf der Torwartposition mache für den 57-Jährigen keinen Sinn.

Die Verjüngung müsse auch in der Offensive durchgezogen werden: Lennart Karl, der die WM kurzfristig wegen einer Verletzung verpasste, müsse laut Effenberg dann gesetzt sein. Zusammen mit Florian Wirtz und Jamal Musiala solle Karl dann in Zukunft das Offensivspiel der Nationalmannschaft prägen. Mit Saïd El Mala, Malick Thiaw und Nathaniel Brown sollen dann auch weitere junge Spieler mehr Chancen bekommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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