Fußball-WM: Klopp über Nmechas Gebetskreis: Ungewöhnlich und wunderschön

Felix Nmechas Gebetskreis auch mit Gegenspielern nach der Partie gegen Curaçao löste eine Debatte aus. Jürgen Klopp sieht in dem Moment ein starkes Zeichen.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Jürgen Klopp findet den von Felix Nmecha nach dem Curaçao-Spiel initiierten Gebetskreis mit seinen Gegenspielern "ungewöhnlich und trotzdem natürlich wunderschön". In seiner Rolle als MagentaTV-Experte führte Klopp vor dem deutschen WM-Spiel gegen Ecuador aus: "In der Zeit, in der die Religion relativ häufig dazu führt, dass es - gelinde gemeint - zu Missverständnissen, zu Kriegen kommt, ist es wunderschön, dass sich Menschen zusammen da hinstellen und öffentlich zeigen, dass sie an Gott glauben."

Die Fußball-Nationalspieler Nmecha und Jonathan Tah hatten nach dem deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao (7:1) zusammen mit mehreren Gegenspielern einen Kreis gebildet und gebetet. "Wir sind im Spiel Gegner. Und nach dem Spiel sind wir alle Christen", hatte Nmecha der ARD dazu gesagt.

Klopp: "Es ist und bleibt persönlich"

Klopp, der sich selbst als gläubiger Christ bezeichnet, fand das "absolut in Ordnung". Es müsse daraus aber kein größeres Thema gemacht werden, "weil es ist und bleibt persönlich", meinte der frühere Toptrainer. "Ich fand das wirklich ein sehr, sehr schönes Bild."

Der 25 Jahre alte Nmecha wird dem evangelikalen Christentum zugeordnet, einer besonders bibeltreuen Strömung innerhalb des Protestantismus. Der Profi von Borussia Dortmund ist auch bei "Ballers in God" aktiv, einem 2015 gegründeten Netzwerk christlicher Fußballer, das viele solcher Aktionen in den sozialen Medien aufnimmt und verbreitet.

Kritisiert wurde Nmecha auch schon für Inhalte in sozialen Netzwerken, die als homophob oder queerfeindlich bewertet wurden. Die Vorwürfe hatte er immer zurückgewiesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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