Fußball-WM: Nach Aussagen zu Belgier Doku: "L'Équipe" entschuldigt sich

Der Belgier Doku will bei der Geburt seines Kindes dabei sein und könnte früher von der WM abreisen. Eine Moderatorin schockiert mit Aussagen darüber - und ist erst mal weg vom TV-Schirm.

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Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. (Foto) Suche
Der offizielle Ball zum FIFA World Cup 2026. Bild: Adobe Stock / U. J. Alexander

Die Kritik an Belgiens WM-Hoffnungsträger Jeremy Doku und seiner geplanten Reise zur Geburt seines Kindes hat für eine französische TV-Moderatorin Konsequenzen. In der Ausgabe der Sendung zum Wochenstart fehlte France Pierron, nachdem ihre Aussagen international für Aufsehen gesorgt haben.

Die Sportjournalistin hatte ihr Unverständnis darüber ausgedrückt, dass Doku das Turnier möglicherweise vorzeitig für die Geburt verlassen werde. "Du willst all das verlassen, um bei der Geburt deines Kindes dabei zu sein, die ein ekelhafter Moment ist, Verzeihung, wo der Papa zu nichts gut ist und eine Nebenrolle hat", sagte sie in der Sendung "L'Équipe de Choc".

"L'Équipe" teilte nun mit, das Sportmedium distanziere sich von ihren Aussagen. Sie seien "sehr weit" von den Werten der Mediengruppe entfernt. Man entschuldige sich bei dem Fußballer und dem Publikum.

Aussagen "rückwärtsgewandt"

Eine Weltmeisterschaft sei ein möglicherweise einmaliges Erlebnis, ein Kindheitstraum, hatte Pierron weiter gesagt. "Es gibt Hunderte Fußballer, die töten würden, um dort zu sein, wo du bist." Im Anschluss hagelte es Kritik an den Aussagen der Moderatorin. Der Verband französischer Sportjournalistinnen FJS nannte ihre Worte rückwärtsgewandt.

Der 24-jährige Doku und seine Frau Shireen erwarten im Juli ihr erstes Kind. Der belgische Profi sagte deshalb im Trainingscamp in Seattle belgischen Medien: "Es kommt darauf an, wann es passiert, aber es ist mein erstes Kind, also will ich auf jeden Fall dabei sein."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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