Fußball-WM: Manipulationsverdacht um Wahi: Ermittlungen in Frankreich
Hat der ivorische Stürmer Elye Wahi in Frankreich Spielmanipulation betrieben? Schon vor der WM kam der Angreifer in Polizeigewahrsam. Die Elfenbeinküste ist der nächste deutsche Gegner.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Eintracht Frankfurts Fußballprofi Elye Wahi ist vor seiner WM-Reise mit dem Nationalteam der Elfenbeinküste offenbar in Frankreich zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass ein 23 Jahre alter Fußballer am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Zunächst hatte "The Athletic" über den Fall beim nächsten deutschen WM-Gegner berichtet.
"Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigt, dass ein 23 Jahre alter Profi-Fußballer, der in der französischen Ligue 1 spielt, am 29. Mai 2026 im Rahmen einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft Marseille (...) wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug, bandenmäßige Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche festgenommen wurde", erklärte die Staatsanwaltschaft auf eine Anfrage zu Wahi ohne Nennung des Namens. Nach der Vernehmung sei der Spieler aber wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen liefen weiter.
Absichtliche Gelbe Karte?
Konkret soll es bei Wahi, der im Januar von Frankfurt an OGC Nizza verliehen wurde, um ein französisches Erstliga-Spiel am 17. Mai gehen, berichtete "The Athletic". Wahi steht demnach unter Verdacht, beim Duell mit dem FC Metz absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Die französische Fußballliga teilte mit, dass ihr mit Blick auf das Spiel untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten gemeldet worden seien. Ungewöhnlich viel sei auf eine Verwarnung von Wahi gesetzt worden. Die Liga schaltete die französische Justiz ein. Der ivorische Verband war für eine Stellungnahme angefragt.
Wahi konnte mit seinem Nationalteam nach Amerika reisen. Beim 1:0-Sieg gegen Ecuador stand der Angreifer in der Startelf. Frankfurt verpflichtete Wahi im Januar 2025 und stattete ihn mit einem Fünfjahresvertrag bis Sommer 2030 aus. Nachdem er sich im ersten Jahr nicht durchsetzen konnte, verliehen die Hessen den Stürmer nach Frankreich.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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