Fußball-WM: Aussage über Japaner: Van der Vaart entschuldigt sich

Rafael van der Vaart sagt in seiner Analyse als WM-Experte, dass alle Japaner gleich aussähen. Nach Kritik gibt der Ex-HSV-Profi eine Erklärung ab.

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Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. (Foto) Suche
Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

Der ehemalige niederländische Nationalspieler Rafael van der Vaart hat für eine diskriminierende Aussage über Japans Fußballer beim ersten WM-Gruppenspiel des Oranje-Teams um Entschuldigung gebeten. Zugleich erklärte der frühere Profi des Hamburger SV, dass "keine rassistische oder diskriminierende Absicht" hinter seinen Aussagen gesteckt habe, wie aus einem Statement hervorging, über das "The Athletic" berichtete.

Van der Vaart hatte als TV-Experte beim 2:2 zwischen den Niederlanden und Japan gesagt, die japanischen Spieler würden alle gleich aussehen. Damit hatte er versucht zu erklären, warum die Abwehr der Niederländer den Japaner Daichi Kamada beim späten Ausgleich aus den Augen verloren hatte. Direkt nach der Aussage hatte van der Vaart gesagt, dies sei ein Witz gewesen.

Organisation: "Zutiefst enttäuschend"

Danach hatte es Kritik gegeben. Die britische Anti-Diskriminierungs-Organisation "Kick It Out" erklärte bei "The Athletic": "Es ist zutiefst enttäuschend zu hören, wie ehemalige Spieler rassistische Stereotype über die japanische Mannschaft verbreiten und dann noch nachlegen, indem sie versuchen, die Kommentare als Witz zu verteidigen."

Er habe "nie jemanden beleidigen, verletzen oder diskriminieren" wollen, sagte van der Vaart nun. "Ich verstehe, dass einige Leute meine Aussagen verletzend fanden. Das bedauere ich zutiefst. Wenn ich damit Menschen enttäuscht habe, biete ich meine Entschuldigung an."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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