Goldenes Oval: Mabry und Mihambo mit Siegen bei Meeting in Dresden

Viele deutsche Asse präsentieren sich den heimischen Leichtathletik-Fans an der Elbe. Kugelstoßerin Yemisi Mabry hat sich an eine Veränderung noch nicht ganz gewöhnt.

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Die Olympiasiegerinnen Yemisi Mabry und Malaika Mihambo haben sich die Siege beim Leichtathletik-Meeting in Dresden gesichert. Mihambo sprang nach anfänglichen Problemen beim Anlauf 6,87 Meter, Mabry genügten im Kugelstoßen 19,21 Meter für Platz eins.

Vor einer Woche in Rehlingen hatte sich die unter ihrem Mädchennamen Ogunleye bekannt gewordene Mabry noch der Schwedin Fanny Roos geschlagen geben müssen, die diesmal mit 18,73 Metern Zweite wurde.

Neuer Nachname noch ungewohnt

So richtig habe sie sich an ihren neuen Nachnamen auf der Anzeigetafel noch nicht gewöhnt, sagte Mabry und schwärmte: "Die Hochzeit war einzigartig." Bei ihrer Leistung sieht sich die Gold-Gewinnerin von Paris 2024 auf dem richtigen Weg zu den Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham. "Stück für Stück", sagte Mabry. "Heute waren die 19 Meter das Ziel."

Mihambo begann mit drei ungültigen Versuchen und setzte sich dann mit 6,72 Metern direkt an die Spitze. Danach legte sie 6,87 Meter nach und sprang sogar noch fünf Zentimeter weiter als vor einer Woche in Rehlingen. "Die Form ist gut, ich hatte jetzt noch keinen Knallersprung, aber viele solide Sprünge nach der Hallensaison, die ein bisschen rumpelig war", sagte die 32-Jährige.

Ex-Europameisterin Gina Lückenkemper kam über 100 Meter nach gesundheitlichen Problemen und schwachem Start in 11,23 Sekunden auf Rang zwei hinter Sade McCreath (11,06) aus Kanada. Der deutsche 100-Meter-Rekordler Owen Ansah wurde nach einem Fehlstart disqualifiziert.

Dresdner Fans feiern Bebendorf

Lokalmatador Karl Bebendorf erfreute die Fans im Heinz-Steyer-Stadion über die selten gelaufenen 2000 Meter Hindernis mit der deutschen Bestleistung von 5:18,29 Minuten.

Dem WM-Zweiten Merlin Hummel reichten im Hammerwurf 76,90 Meter zum Sieg, allerdings bekam der 24-Jährige nach seinem ersten Wurf keinen gültigen Versuch mehr hin.

Richter von Superweite derzeit ein Stück weg

Im Diskuswurf freute sich Steven Richter über Rang drei in einem gut besetzten Feld. Auch die Weite von 66,36 Metern stellte den Sachsen nach schwächeren Wochen zufrieden. Er hatte im April in den USA auf einer sogenannten Segelwiese 74,00 Meter geschafft. Es siegte der Weltjahresbeste Matthew Denny aus Australien mit 67,76 Metern.

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