Fußball-WM: Die WM-Gruppe F: Oranje in der Favoritenrolle
Dreimal war Oranje im WM-Finale, doch der große Triumph fehlt. In der Vorrunde sind die Niederländer Favorit, aber es wartet ein Deutschland-Schreck.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Favoritenrolle liegt in der Gruppe F beim dreimaligen WM-Zweiten Niederlande. Dahinter scheint im Kampf um den Einzug ins Sechzehntelfinale, für den im besten Fall auch Rang drei reicht, alles möglich.
Niederlande: Der Europameister von 1988 wartet immer noch auf seinen ersten WM-Coup. 1974 (gegen Deutschland), 1978 (gegen Argentinien) und 2010 (gegen Spanien) gab es im Endspiel jeweils Niederlagen. Trainer Ronald Koeman hat ein talentiertes Team mit Stars wie Virgil van Dijk oder Cody Gakpo beisammen, das zuletzt bei der EM 2024 erst im Halbfinale knapp an England scheiterte. Folgt jetzt endlich der große Wurf?
Japan: Für die Kicker aus dem Land der aufgehenden Sonne ist es die achte WM-Teilnahme in Serie. Und die Konkurrenz sollte gewarnt sein, besiegten die Japaner bei der Endrunde 2022 mit Deutschland und Spanien doch gleich zwei Fußball-Schwergewichte. Allerdings ist der Rekord-Asienmeister, der sich als erstes Land qualifizierte, noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen. Das möchte das Team, in dem zahlreiche Bundesligaprofis stehen, endlich ändern.
Schweden: Nach einer desaströsen Qualifikation ohne Sieg schaffte das Drei-Kronen-Team den Sprung zur WM über den Umweg der Playoffs, an denen der WM-Zweite von 1958 nur wegen seiner guten Leistungen in der Nations League teilnehmen durfte. Erst die Erfolge gegen die Ukraine und Polen sicherten der Auswahl um die Stürmerstars Viktor Gyökeres (FC Arsenal) und Alexander Isak (FC Liverpool) das WM-Ticket.
Tunesien: Die Nordafrikaner haben bei bisher sechs WM-Teilnahmen noch nie die Vorrunde überstanden. Vor vier Jahren war der Afrikameister von 2004 nach einem Sieg gegen Frankreich und einem Remis gegen Dänemark ganz nah dran, schied als Gruppendritter aber aus. Trainer Sabri Lamouchi, der das Amt im Januar nach dem Aus im Achtelfinale des Afrika-Cups von Sami Trabelsi übernommen hat, soll den WM-Fluch im siebten Anlauf endlich brechen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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