1. FC Union Berlin News: Eta Dauerlösung für Union-Männer? Auch Gerüchte um Eichner

Marie-Louise Eta übernimmt das Traineramt bei Union. Horst Heldt schließt eine dauerhafte Lösung mit der ersten Frau in dieser Funktion in der Bundesliga nicht aus. Auch ein anderer Name kursiert.

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Aktuelle Nachrichten über den 1. FC Union Berlin lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Andreas Gora

Marie-Louise Eta kann sich Hoffnungen auf ein dauerhaftes Engagement als Cheftrainerin der Männermannschaft des 1. FC Union Berlin machen. "Zum jetzigen Zeitpunkt wäre das nicht sinnvoll, irgendwas auszuschließen. Wir haben grundsätzlich einen Plan, wie es dann auch weitergeht. Aber das werden wir dann sehen", sagte Geschäftsführer Horst Heldt über die Planungen des Fußball-Bundesligisten.

Auf der Suche nach einer langfristigen Lösung für die Trainerposition ab der kommenden Saison sollen sich die Unioner nach Informationen des TV-Senders Sky auch in Gesprächen mit Christian Eichner befinden. Der 43-Jährige ist derzeit noch Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC. Nach mehr als sechs Jahren als Chefcoach und trotz eines bis 2027 laufenden Vertrags wird er den KSC nach dieser Saison aber verlassen.

Eta war am späten Samstagabend als Nachfolgerin von Steffen Baumgart zur Cheftrainerin der Eisernen befördert worden. Die 34-Jährige ist die erste Frau in diesem Amt bei einem Bundesligisten. Zuvor war sie Trainerin der U19-Junioren von Union.

Das Engagement ist vorerst auf die restlichen fünf Partien im Saisonschlussspurt befristet. Auf Tabellenplatz elf haben die Berliner sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) sitzt Eta gegen den VfL Wolfsburg erstmals als Chefin auf der Bank.

Bei Frauen-Team eingeplant

2023 war Eta bereits als Interims-Assistentin der Männer-Auswahl eingesprungen. Für die kommende Saison soll sie eigentlich die Frauen-Auswahl als Cheftrainerin in der Bundesliga übernehmen. Heldt fügte an, dass es noch keine Gespräche mit Frauen-Geschäftsführerinnen Jennifer Zietz zur neuen Personalsituation gegeben habe. Entweder er oder Zietz müssten sicher einen neuen Chefcoach für die kommende Saison präsentieren, sagte der 56-Jährige und ließ alles offen.

Zugleich versicherte Heldt, dass die Personalplanungen bald anlaufen. "Es macht auch gar keinen Sinn, jetzt vier Wochen ins Land zu streichen und keine Gespräche zu führen. Das werden wir sicherlich jetzt aber in der Ruhe dann auch irgendwann mal angehen", sagte er.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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