Biathlon 2026: Nach Herzmuskelentzündung: Biathletin Puff trainiert wieder

Nach einer Herzmuskelentzündung startet Biathletin Johanna Puff langsam ins Training. Warum sie ihren Körper dabei nicht unter Druck setzen will.

Erstellt von - Uhr

Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

Biathletin Johanna Puff hat nach ihrer Herzmuskelentzündung wieder mit dem Training angefangen. "Ich habe klare Vorgaben bekommen. Am Anfang durfte ich nicht über einen Puls von 135 gehen und nur jeden zweiten Tag etwa eine Stunde trainieren", sagte die 23-Jährige im Interview des Portals "web.de". Sie wolle bei ihrer Rückkehr den Körper aber "nicht unter Druck setzen".

Die zweifache Europameisterin war bei einem Rennen im zweitklassigen IBU-Cup in Obertilliach am 7. Dezember 2025 auf der Strecke kollabiert. Danach habe sie Panikattacken gehabt. Erst bei späteren Untersuchen folgte die Diagnose Herzmuskelentzündung. "Die Zeit direkt nach dem Zusammenbruch war mit Abstand das Schwierigste", sagte Puff.

Mit ihrem vorzeitigen Saison-Aus platzte auch eine mögliche Olympia-Teilnahme, wenngleich die Chancen dafür nicht überragend groß waren. Puff hatte sich zum Saisonbeginn nicht für das Weltcup-Team qualifiziert. Aktuell arbeitet sie in der Reha in Bad Endorf weiter an ihrem Aufbau. Ihr Ziel ist, im späten Frühjahr wieder normal trainieren zu können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Sport":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.