Biathlon 2026: Trainer Mehringer und Röiseland verlassen Biathlon-Frauen

Nach einer enttäuschenden Saison kommt es bei Deutschlands Biathletinnen zu einem Umbruch. Die Trainer Mehringer und Röiseland werden abgelöst. Wer ihre Jobs bekommt, ist offen.

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Biathlon-Läufer der Mixed-Staffel beim Stehendanschlag am Schießstand (Symbolbild). (Foto) Suche
Biathlon-Läufer der Mixed-Staffel beim Stehendanschlag am Schießstand (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Martin Schutt

Die verantwortlichen Trainer Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland verlassen nach der schwachen Olympia-Saison das Team der deutschen Biathletinnen. Die Personalien bestätigte Sportdirektor Felix Bitterling vom Deutschen Skiverband nach dem letzten Saisonrennen beim Weltcup im norwegischen Oslo am ZDF-Mikrofon. Noch ist nicht bekannt, wer die beiden nun freien Positionen mit Blick auf die kommende Saison besetzen wird.

Mehringer war in den vergangenen acht Jahren als Trainer der Frauen dabei, Röiseland hatte den Job vier Jahre lang gemacht. Mehringer werde nun "eine sehr wichtige Position in unserem System übernehmen", sagte Bitterling: "An der Definition dieser Position wird gerade gearbeitet." Röiseland werde in seine norwegische Heimat zurückkehren. "Sverre ist eine überragende Persönlichkeit, ein toller Mensch, ein toller Trainer", betonte Bitterling: "Aber derzeit passen das, was wir benötigen und seine private Situation nicht zusammen."

Schwache Saison ohne Olympia-Medaille

Der 35-Jährige und seine Frau, die dreimalige Olympiasiegerin Marte Olsbu Röiseland, erwarten im September ihr zweites Kind. Nach einer psychisch anstrengenden Phase aufgrund seiner Hodenkrebs-Erkrankung denkt Röiseland aber nicht an eine Pause. Er habe bei Norwegens Verband schon mal "Interesse bekundet", wieder dort zu arbeiten, sagte er dem Fernsehsender TV2. "Eine zukünftige Zusammenarbeit mit Sverre in vier oder acht Jahren ist nicht ausgeschlossen", sagte Bitterling zu einer Rückkehr nach Deutschland.

Die deutschen Skijägerinnen hatten in diesem Winter enttäuscht. Bei den Olympischen Winterspielen gab es weder in den Individualwettbewerben noch mit den Staffeln eine Medaille. Franziska Preuß hatte als Dritte in Tschechien den einzigen Podestplatz im Weltcup geholt. Die 32-Jährige beendete nach Olympia bereits ihre Karriere, eine Nachfolgerin für sie ist nicht in Sicht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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