Biathlon 2026: Desaströs am Schießstand: Biathlon-Duo dennoch Vierter

Trotz drei Strafrunden und 17 Nachladern landet das deutsche Single-Mixed-Duo beim Biathlon-Weltcup auf Rang vier. Der Abstand zum Sieger-Team beträgt mehr als zwei Minuten.

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Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Schatten von Biathlet Anton Vidmar ist während der Biathlon-Weltmeisterschaft auf dem Schnee zu sehen (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Gian Ehrenzeller

Justus Strelows Probleme am Schießstand haben der deutschen Single-Mixed-Staffel eine Podiumsplatzierung beim Biathlon-Weltcup in Otepää gekostet. Gemeinsam mit Vanessa Voigt belegte der 29-Jährige trotzdem noch den vierten Platz. Strelow musste gleich zu Beginn dreimal in die Strafrunde, insgesamt benötigte das Duo des Deutschen Skiverbandes 17 Nachlader und hatte dadurch keine Chance, in den Kampf um die Podiumsplätze einzugreifen.

"Das war mit Abstand das schlechteste Rennen, was ich je gemacht habe. Vor allem liegend ärgert es mich extrem, das ist absolut indiskutabel", sagte der Sachse Strelow in der ARD und lobte seine Teamkollegin für eine starke Aufholjagd: "Vanessa hat es extrem stark gemacht." Deutschland lag zwischenzeitlich schon außerhalb der Top 15. "Das Rennen war sehr hektisch", sagte die Thüringerin Voigt auch deswegen.

Strelow und Voigt siegten schon gemeinsam

Auf dem Treppchen standen stattdessen die siegreichen Norweger (8 Nachlader) vor Schweden (3 Strafrunden/13) und Finnland (1/15). Frankreich lag lange aussichtsreich im Rennen, wurde dann aber disqualifiziert. Émilien Jacquelin hatte verbotenerweise einen Schuss zu viel abgegeben.

Im Januar 2024 hatten Strelow und Voigt in Antholz die Single-Mixed-Staffel noch erfolgreich bestritten. Damals mussten sie nur einmal nachladen und hatten den ersten deutschen Sieg in dieser Disziplin seit 2015 geholt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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