Champions League: Rassismus-Vorfall: UEFA weist Benfica-Einspruch zurück

Wegen Rassismus-Vorwürfen ist Benfica-Profi Gianluca Prestianni für das Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid gesperrt worden. Die UEFA entschied nun über den Einspruch seines Clubs.

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Champions League: Die Spieler betreten über den CL-Teppich das Stadion (Symbolbild). (Foto) Suche
Champions League: Die Spieler betreten über den CL-Teppich das Stadion (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Jan Woitas

Wenige Stunden vor dem Champions-League-Rückspiel bei Real Madrid hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) einen Einspruch von Benfica Lissabon gegen die vorläufige Sperre des Fußball-Profis Gianluca Prestianni zurückgewiesen. Der 20 Jahre alte Argentinier darf deshalb bei dem Playoff-Rückspiel heute Abend (21.00 Uhr/DAZN) in Madrid nicht spielen.

Seit der ersten Partie am vergangenen Dienstag in Lissabon steht ein Rassismus-Vorwurf gegen Prestianni im Raum. Den erheben die beiden Real-Profis Vinícius Júnior und Kylian Mbappé. Danach soll der Benfica-Spieler den Brasilianer Vinícius Júnior nach dessen Tor zum 1:0-Sieg und seinem anschließenden Jubel als "Affe" bezeichnet haben. Prestianni bestreitet die Vorwürfe. In der Szene hatte er sich das Trikot vor den Mund gezogen.

Die UEFA stellte klar, dass die vorläufige Sperre ungeachtet etwaiger Entscheidungen gelte, die die UEFA-Disziplinarorgane nach Abschluss der laufenden Untersuchung treffen könnten. Als Grund für die vorläufige Sperre gab der Kontinentalverband einen dem ersten Anschein nach vorliegenden Verstoß gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung im Zusammenhang mit diskriminierendem Verhalten an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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