Fußball: Nach Rassismus-Vorfall: UEFA sperrt Prestianni für Rückspiel

Zwei Tage vor dem Rückspiel suspendiert die UEFA vorläufig Benfica-Profi Prestianni. Er soll im Hinspiel Reals Brasilianer Vinícius Júnior rassistisch beleidigt haben.

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Nach dem mutmaßlich rassistischen Vorfall im Playoff-Hinspiel der Champions League ist der argentinische Fußball-Profi Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon für das Rückspiel bei Real Madrid vorläufig gesperrt. Das entschied die Disziplinar- und Ethik-Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vor der Partie an diesem Mittwoch.

Dies gelte ungeachtet etwaiger Entscheidungen, die die UEFA-Disziplinarorgane nach Abschluss der laufenden Untersuchung und deren Vorlage bei den UEFA-Disziplinarorganen treffen könnten, teilte die UEFA weiter mit. Als Grund für die vorläufige Sperre gab der Kontinentalverband einen dem ersten Anschein nach vorliegenden Verstoß gegen Artikel 14 der UEFA-Disziplinarordnung im Zusammenhang mit diskriminierendem Verhalten an.

Am Dienstag vergangener Woche war es zu dem Vorfall gekommen. Nach dem Tor zum 1:0-Sieg und seinem anschließenden Jubel soll Vinícius Júnior nach eigenen Angaben und Aussagen seines französischen Teamkollegen Kylian Mbappé rassistisch beleidigt worden sein. Prestianni soll den Brasilianer demnach als Affen bezeichnet haben. Der Argentinier bestreitet die Vorwürfe, in der Szene hatte er sich das Trikot vor den Mund gezogen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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