Donald Trump: Freestyler Hess nach Trumps Kritik: "Nicht aufhalten lassen"

Nach Worten zur Lage in den USA wird Freestyler Hunter Hess vom Präsidenten Donald Trump als "Loser" bezeichnet. In der Halfpipe-Qualifikation setzt er sich durch - und gibt sich dann kämpferisch.

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Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Foto) Suche
Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

Der Mann, den US-Präsident Donald Trump als "Loser" bezeichnete, steht im Finale des olympischen Halfpipe-Wettbewerbs. US-Freestyler Hunter Hess formte nach seinem erfolgreichen Qualifikations-Auftritt ein "L" mit seinen Fingern und zeigte es in die Kamera. Danach sprach er über seine turbulenten vergangenen Tage bei Olympia.

"Werde mich von solchen Kontroversen nicht aufhalten lassen"

"Ich habe so hart gearbeitet, um hier zu sein. Ich habe mein ganzes Leben geopfert, um das zu erreichen. Ich werde mich von solchen Kontroversen nicht aufhalten lassen", sagte der 27-Jährige, der in Livigno als Fünfter der Quali im Finale (19.30 Uhr) um eine Medaille kämpft.

Hess hatte sich vor Beginn der Spiele mit anderen US-Olympia-Teilnehmern kritisch zur aktuellen Lage in den Vereinigten Staaten geäußert. "Wenn es mit meinen moralischen Werten übereinstimmt, fühle ich mich vertreten. Aber nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert", hatte er gesagt.

Trump sprach Hess die Eignung als US-Repräsentant ab

Daraufhin hatte Präsident Donald Trump ihn als einen "echten Loser" bezeichnet und betont, Hess würde die USA bei den Olympischen Spielen nicht vertreten. Wenn das der Fall sei, hätte sich Hess nicht darum bemühen sollen, Teil des US-Teams zu werden. Es sei schade, dass Hess dabei sei, schrieb Trump. "Es ist sehr schwer, jemanden wie ihn anzufeuern."

Nach dem Qualifikations-Wettkampf erneuerte Hess mit deutlichen Worten ein Bekanntnis zu seiner Heimat: "Ich liebe die Vereinigten Staaten von Amerika. Das kann ich gar nicht oft genug sagen. Ich hatte das Gefühl, dass ich das in meiner ursprünglichen Erklärung zum Ausdruck gebracht habe, aber anscheinend haben die Leute das nicht so verstanden. Ich bin so glücklich, hier zu sein, so glücklich, das Team USA zu vertreten", sagte Hess.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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