Skispringen 2026: Diebstahl bei Skispringern: "Reuiger Sünder" meldet sich

Nach dem Diebstahl von Ausrüstung beim Skisprung-Team Norwegens hat sich ein mutmaßlicher Täter gemeldet – und entschuldigt. Der Sportdirektor äußert sich dazu.

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Skispringer Constantin Schmid aus Deutschland während eines Probedurchgangs von der Großschanze (Archivbild). (Foto) Suche
Skispringer Constantin Schmid aus Deutschland während eines Probedurchgangs von der Großschanze (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa/PAP | Grzegorz Momot

Der Diebstahl von Skisprung-Equipment des norwegischen Teams in Willingen hat eine kuriose Wendung genommen. Der Sportdirektor der Norweger, Jan-Erik Aalbu, berichtet davon, dass sich ein mutmaßlicher Täter telefonisch bei ihm gemeldet habe.

"Er hat sich entschuldigt und hatte große Angst vor den Konsequenzen. Das war ganz klar ein reuiger Sünder", sagte Aalbu der norwegischen Zeitung "Nettavisen". "Die Polizei hat Video-Material davon, deshalb weiß ich nicht, was passiert ist, ob sie kalte Füße bekommen haben oder so."

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten Unbekannte aus dem Lagerraum seiner Mannschaft beim Weltcup im hessischen Upland Skisprunghelme, Jacken, Mützen, Handschuhe und Brillen gestohlen. "Das ist ziemlich teure Ausrüstung. Die Helme sind für jeden Sportler eigens designt", sagte Aalbu. Er forderte den Dieb auf, die Sachen zurückzugeben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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