DFB-Pokal: "Chance ergreifen": VfB will in Kiel Widrigkeiten trotzen

Die Stuttgarter stellen sich auf einen frostigen Pokal-Abend ein. Trainer Hoeneß warnt vor den äußeren Bedingungen und der Underdog-Rolle des Gegners. Ein Mittelfeldspieler wird ihm fehlen.

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Eine Kopie des DFB-Pokals steht vor den Spielen des Wettbewerbs am Spielfeldrand. (Foto) Suche
Eine Kopie des DFB-Pokals steht vor den Spielen des Wettbewerbs am Spielfeldrand. Bild: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Trainer Sebastian Hoeneß und der VfB Stuttgart stellen sich im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel auf einen harten Gang ein. Schon die äußeren Bedingungen dürften "anspruchsvoll" werden, sagte der Coach der Schwaben vor der Partie beim Fußball-Zweitligisten am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky). Es werde sicher "sehr kalt und sehr windig", so Hoeneß. Womöglich sei auch der Platz nicht der beste, meinte der 43-Jährige. Vor allem erwartet der Trainer des Titelverteidigers aber einen unbequemen Gegner.

"Sie kommen mit dieser Underdog-Rolle sehr gut zurecht", sagte Hoeneß über die Kieler, die im laufenden Wettbewerb schon die Bundesligisten VfL Wolfsburg und Hamburger SV bezwungen haben - und das jeweils auswärts. Die Partie beim Zweitliga-Elften werde den Stuttgartern daher "alles abverlangen".

Erst eine Niederlage im neuen Jahr

Der VfB hat seit dem Jahreswechsel allerdings nur eines von sieben Pflichtspielen verloren und reist entsprechend selbstbewusst in den hohen Norden. "Die Chance, die es gibt, wollen wir ergreifen - mit beiden Händen", sagte Hoeneß. Bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Saisons könnte er die Schwaben ins Pokal-Halbfinale führen. Im vergangenen Frühjahr holten Hoeneß und der VfB beim Endspiel in Berlin sogar den Titel. "Wir wissen, was der Reiz dieses Wettbewerbs ist", sagte er. Die Erinnerungen seien Motivation genug.

Verzichten müssen die Stuttgarter in Kiel auf den angeschlagenen Mittelfeldmann Nikolas Nartey. Im Tor stehen werde Stammkeeper Alexander Nübel, kündigte Hoeneß an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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