Vierschanzentournee 2025/26 in TV und Live-Stream: Letzte Tournee-Station! Alle Ergebnisse vom Dreikönigsspringen in Bischofshofen

Auf Wintersport-Fans wartet mit der Vierschanzentournee 2025/26 ein echtes Schmankerl. Alles, was Skisprung-Enthusiasten zu den einzelnen Stationen, der Live-Übertragung in TV und Stream und den Ergebnissen wissen müssen, wird hier verraten.

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Die Vierschanzentournee ist alljährlich ein Highlight für Wintersport-Fans und Skisprung-Profis gleichermaßen. (Foto) Suche
Die Vierschanzentournee ist alljährlich ein Highlight für Wintersport-Fans und Skisprung-Profis gleichermaßen. Bild: picture alliance/dpa/APA | Georg Hochmuth
  • Vierschanzentournee 2025/26 beginnt am 28. Dezember in Oberstdorf
  • Alle Stationen der Vierschanzentournee im Zeitplan - Ergebnisse und TV-Termine inklusive
  • Wintersport-Schlagzeilen zur Vierschanzentournee im News-Überblick

In Sachen Wintersport lässt das ausklingende Jahr 2025 keine Wünsche offen: Neben den Weltcup-Wettkämpfen im Biathlon, Ski alpin oder in der Nordischen Kombination wartet auf Skisprung-Fans mit der Vierschanzentournee auch in diesem Winter ein echtes Highlight. Alls, was Sie zum Skispringen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen wissen müssen, wird mit Zeitplan, Live-Stream- und TV-Infos und den Ergebnissen hier verraten.

Vierschanzentournee 2025/26: Diese Termine dürfen Skisprung-Fans nicht versäumen

Skisprung-Fans dürften die einzelnen Stationen der traditionellen Vierschanzentournee, die in diesem Jahr zum 74. Mal ausgetragen wird, bereits auswendig herunterbeten können. Nach dem Auftaktspringen auf der Schattenbergschanze inOberstdorf geht es für die Skisprung-Asse weiter mit dem Neujahrsspringen in  Garmisch-Partenkirchen. Als dritte Station bei der Vierschanzentournee steht das Bergiselspringen in Innsbruck auf dem Plan. Abschließend erlebt die Vierschanzentournee 2025/26 beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen ihren Höhepunkt.

Vierschanzentournee 2025/26 in TV und Live-Stream sehen - so geht's

Das Skispringen-Spektakel wird vom 28. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 live und in Farbe im Fernsehen übertragen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Vierschanzentournee 2025/26 im Live-Stream via Smartphone, Tablet oder Laptop zu genießen. Wann und bei welchen Sendern welche Durchgänge der Vierschanzentournee in TV und Live-Stream zu sehen sind, entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle.

Vierschanzentournee 2025/26: Alle Termine und Startzeiten auf einen Blick

Im Folgenden haben wir Ihnen alle wichtigen Termine für die Vierschanzentournee 2025/26 für alle Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen zusammengefasst. In der Tabelle erfahren Sie auch, wann die einzelnen Durchgänge beginnen und wann Sie die Vierschanzentournee 2025/26 in TV-Übertragung und Live-Stream sehen können.

Datum Ort Station Durchgang Beginn TV-Übertragung / Live-Stream
Sonntag, 28.12.2025 Oberstdorf Auftaktspringen Offizielles Training 14.00 Uhr  
Sonntag, 28.12.2025 Oberstdorf Auftaktspringen Qualifikation 16.30 Uhr

ARD / Das Erste

Live-Stream in der ARD-Mediathek

Montag, 29.12.2025 Oberstdorf Auftaktspringen Probedurchgang 15.00 Uhr  
Montag, 29.12.2025 Oberstdorf Auftaktspringen Wertungsdurchgänge 16.30 Uhr

ARD / Das Erste

Live-Stream in der ARD-Mediathek

Mittwoch, 31.12.2025 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Offizielles Training 11.00 Uhr  
Mittwoch, 31.12.2025 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Qualifikation 16.00 Uhr

ZDF

Live-Stream auf sportstudio.de

Live-Stream in der ZDF-Mediathek

Donnerstag, 01.01.2026 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Probedurchgang 12.30 Uhr

 

Donnerstag, 01.01.2026 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Wertungsdurchgänge 14.00 Uhr

ZDF

Live-Stream auf sportstudio.de

Live-Stream in der ZDF-Mediathek

Samstag, 03.01.2026 Innsbruck Bergiselspringen Offizielles Training 10.45 Uhr  
Samstag, 03.01.2026 Innsbruck Bergiselspringen Qualifikation 13.30 Uhr

ZDF

Live-Stream auf sportstudio.de

Live-Stream in der ZDF-Mediathek

Sonntag, 04.01.2026 Innsbruck Bergiselspringen Probedurchgang 12.00 Uhr  
Sonntag, 04.01.2026 Innsbruck Bergiselspringen Wertungsdurchgänge 13.30 Uhr

ZDF

Live-Stream auf sportstudio.de

Live-Stream in der ZDF-Mediathek

Montag, 05.01.2026 Bischofshofen Dreikönigsspringen Offizielles Training 14.00 Uhr

 

Montag, 05.01.2026 Bischofshofen Dreikönigsspringen Qualifikation 16.30 Uhr

ARD / Das Erste

Live-Stream in der ARD-Mediathek

Dienstag, 06.01.2026 Bischofshofen Dreikönigsspringen Probedurchgang 15.00 Uhr

 

Dienstag, 06.01.2026 Bischofshofen Dreikönigsspringen Wertungsdurchgänge 16.30 Uhr ARD / Das Erste

Live-Stream in der ARD-Mediathek

Vierschanzentournee 2025/26: Alle Ergebnisse und Infos zu den Skisprung-Events in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen

Direkt im Anschluss an die Skisprung-Events in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen lesen Sie die Ergebnisse und Gewinner hier bei news.de im Wintersport-Überblick. Außerdem gibt's hier alle wissenswerten Informationen rund um die Vierschanzentournee 2025/26 im kompakten Überblick.

+++ 04.01.2026: Letzte Station der Tournee: Qualifikation in Bischofshofen +++

Die 74. Vierschanzentournee erreicht ihre finale Station und geht in den letzten Wettbewerb. Am Montag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) steht in Bischofshofen in Österreich die vierte und letzte Qualifikation auf dem Programm. Als Gesamtführender reist der Slowene Domen Prevc zum Finale auf der Paul-Außerleitner-Schanze. Seine ersten Verfolger sind die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher.

Felix Hoffmann als Fünfter und Philipp Raimund auf Gesamtplatz sieben haben nur noch geringe Chancen auf einen Gesamt-Podiumsplatz bei dem Traditionsevent. Einen deutschen Einzelsieg zum Tournee-Abschluss im Pongau gab es seit Sven Hannawald im Jahr 2002 nicht mehr. Hannawald hatte damals alle vier Springen nacheinander gewonnen.

+++ 04.01.2026: Prevc bezwungen: Aber weiter auf dem Weg zum Tournee-Sieg +++

Domen Prevc präsentiert sich bei der Vierschanzentournee trotz der ersten Niederlage weiter stark und ist auf dem Weg zum Gesamtsieg. Der slowenische Top-Skispringer belegte bei der dritten Station in Innsbruck den zweiten Platz. Den Sieg am Bergisel sicherte sich der Japaner Ren Nikaido mit Sprüngen auf 131 und 128 Meter. Als bester Deutscher landete Felix Hoffmann auf Rang fünf (126,5 und 130,5 Meter). Philipp Raimund wurde Zwölfter (126 und 125).

Prevc hatte zuvor sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch-Partenkirchen mit großem Vorsprung gewonnen. Auch wenn er diesmal nicht ganz vorn lag, scheint er beim Finale am Dienstag in Bischofshofen kaum noch einholbar. Auf Platz drei landete in Innsbruck der Österreicher Stephan Embacher. Die beiden früheren deutschen Erfolgsgaranten Andreas Wellinger und Karl Geiger stecken dagegen weiter in der Krise. Beide schieden bereits im ersten Durchgang aus. Geiger wurde 31., Wellinger belegte den 37. Platz. Pius Paschke sprang auf den 28. Rang.

+++ 04.01.2026: Quali macht Verfolgern Mut: Prevc "keine Maschine" +++

Die erste Schwäche von Skisprung-Dominator Domen Prevc bei dieser Vierschanzentournee macht den Verfolgern Mut. "Es ist zumindest mal schön zu sehen, dass er keine Maschine ist und nicht einfach jeden Sprung bei egal welchen Bedingungen runterzaubern kann", sagte Philipp Raimund. "Das macht die Tournee vielleicht auch ein bisschen spannender."

In der Qualifikation war Prevc bei sehr schweren Bedingungen nur 112 Meter weit gesprungen und hatte damit den 30. Platz belegt. Zuvor hatte der Slowene jeden Wettkampf und jede Qualifikation bei der 74. Austragung des Schanzen-Spektakels gewonnen. In der Tournee-Gesamtwertung führt der 26-Jährige mit großem Vorsprung.

Beim dritten Springen heute auf der Bergiselschanze in Innsbruck (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) wünscht Raimund, der selbst Sechster und damit hinter dem viertplatzierten Felix Hoffmann zweitbester Deutscher ist, Prevc aber kein Malheur. "Es ist immer noch Sport. Der Beste soll gewinnen. Ich wünsche keinem Pech", sagte der 25-Jährige.

Raimund selbst hatte in der Qualifikation für einen kurzen Schreckmoment gesorgt. Nach seinem Sprung bremste er im Auslauf nicht rechtzeitig ab und krachte mit der Hand in den oberen Teil einer Werbebande. Die Bande ging dadurch kaputt. "Ich war nicht gewohnt, dass ich da unten so schnell bin", sagte Raimund und stellte klar: "Mir geht's so weit gut."

+++ 03.01.2026: Dritter Tournee-Wettbewerb steigt in Innsbruck +++

Am Bergisel in Innsbruck steigt der dritte Skisprung-Wettbewerb der Vierschanzentournee. Bei dem ausverkauften Wettbewerb am Sonntag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) ist der Slowene Domen Prevc erneut favorisiert. Der 26-Jährige hat die beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewonnen und könnte als vierter Athlet in der Tournee-Historie alle vier Wettbewerbe in einer Saison gewinnen.

In der Quali kam Prevc nicht über Rang 30 hinaus, wurde dabei aber auch von starkem Rückenwind behindert. Bislang waren nur Sven Hannawald, dem Polen Kamil Stoch und Japans Ryoyu Kobayashi vier Siege bei einer Tournee gelungen. Das deutsche Duo Felix Hoffmann und Philipp Raimund hofft in Tirol auf einen Podestplatz im Einzel. In der Qualifikation belegte Hoffmann als bester Deutscher Rang fünf.

+++ 03.01.2026: Die Duelle der deutschen Skispringer in Innsbruck +++

Alle fünf deutschen Skispringer haben sich für das Bergiselspringen der 74. Vierschanzentournee in Innsbruck qualifiziert. An diesem Sonntag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) treten sie wie gewohnt in K.o.-Duellen an. Wer springt gegen wen? Ein Überblick (die Zahl in der Klammer gibt die Platzierung in der Qualifikation an):

  • Felix Hoffmann (5/Suhl) - Robin Pedersen (46/Norwegen)
  • Philipp Raimund (16/Oberstdorf) - Felix Trunz (35/Schweiz)
  • Pius Paschke (23/Kiefersfelden) - Gregor Deschwanden (28/Schweiz)
  • Karl Geiger (39/Oberstdorf) - Rok Oblak (12/Slowenien)
  • Andreas Wellinger (50/Ruhpolding) - Jan Hörl (1/Österreich)

+++ 03.01.2026: "Am Schleuderstuhl": Wellinger rettet sich als 50. der Quali +++

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat eine schwere Schlappe um 0,1 Punkte vermieden und als 50. der Qualifikation gerade so das Finale der besten 50 Athleten in Innsbruck erreicht. Der 30-Jährige sprang in der Vorausscheidung 115 Meter und bekommt es am Sonntag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) bei der Vierschanzentournee mit Quali-Sieger Jan Hörl aus Österreich zu tun.

Eine Schwäche erlaubte sich erstmals der Gesamtführende Domen Prevc, der bei starkem Rückenwind nur 112 Meter sprang und damit nicht über Rang 30 hinauskam. Zuvor hatte der Slowene jede Qualifikation und jedes Springen bei dieser Tournee gewonnen. Die Punkte der Vorausscheidung zählen aber nicht für die Gesamtwertung.

Als Wellinger sprang, waren die Windbedingungen noch in Ordnung. "Wir sind extrem hart am Arbeiten, dass wir eine Lösung finden, dass es leichter wird. Der Fluss und die Leichtigkeit fehlen komplett. Das merke ich, sobald ich oben rausspringe. Ab da ist es nur noch ein Kampf", beschrieb Wellinger seine Flüge im ZDF.

"Das ist mühsam", fügte der Bayer an. Schon 25 Minuten vor Ende der Quali sagte der Stadionsprecher, Wellinger sei "am Schleuderstuhl". Nur wegen eines Patzers des Norwegers Marius Lindvik klappte es noch mit Rang 50.

Das deutsche Spitzenduo Felix Hoffmann und Philipp Raimund schaffte die Qualifikation vor 8.400 Zuschauern problemlos. Hoffmann (123 Meter) sprang auf Rang fünf, für Raimund (116,5 Meter) ging es auf Platz 17. In der Tournee-Gesamtwertung geht es für beide noch um einen Podestplatz. Pius Paschke (23.) und Karl Geiger (39.) lösten ihr Ticket für das Bergisel-Springen.

"Ich habe heute den Tag als sehr positiv empfunden", sagte Geiger, der in Oberstdorf noch die Qualifikation und in Garmisch-Partenkirchen den zweiten Durchgang verpasst hatte.

+++ 03.01.2026: "Eine Manipulation": Österreicher sauer auf Skispringer Zajc +++

Österreichs Sportdirektor Mario Stecher hat nach zwei Disqualifikationen schwere Vorwürfe gegen den slowenischen Skispringer Timi Zajc erhoben. "Es ärgert mich wirklich maßlos. Wenn die Schrittlänge nicht passt, dann hat sie vorher auch nicht gepasst, weil der Anzug weiter und länger wird. Das ist für mich absolut eine Manipulation. Das geht nicht", sagte Stecher laut Nachrichtenagentur APA österreichischen Medien in Innsbruck.

Zajc wurde beim Neujahrsspringen zum zweiten Mal nacheinander wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs aus dem Wettbewerb genommen. Diesmal wich das Kleidungsstück um vier Millimeter von der Norm ab. In Oberstdorf waren es drei. Der 25 Jahre alte Zajc wurde in Garmisch-Partenkirchen schon vor dem ersten Sprung disqualifiziert und darf nun bei dieser Vierschanzentournee gar nicht mehr springen, weil er die Rote Karte erhielt.

"Da geht es nicht mehr um einen Millimeter, sondern da geht es einfach um eine Grundsatzdiskussion", sagte Stecher. An Zajc und der Nachlässigkeit hatte es Kritik gegeben, darunter auch von Ex-Skispringer Martin Schmitt. "Das ist ein Denkzettel für ihn. Ich finde es frech - und das nicht im positiven Sinne. In Oberstdorf hatte ich ein bisschen Mitleid mit ihm. Aber ich habe absolut überhaupt kein Verständnis für das, was hier passiert ist", sagte Schmitt bei Eurosport. Die Slowenen hatten sich darüber beschwert, dass Chefkontrolleur Mathias Hafele seinen Kontrollort plötzlich vom Auslauf nach oben verlegt hat.

+++ 03.01.2026: Wellinger und Geiger im Tief: Nun auch noch Pech im Training +++

Der Ruhetag bei der Vierschanzentournee kam für Andreas Wellinger und Karl Geiger eigentlich gerade recht. Das kriselnde Skisprung-Duo wollte vor der Weiterreise nach Innsbruck die freie Zeit nutzen, um auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen nochmal zu trainieren - doch der starke Wind verhinderte die Pläne von Wellinger (30 Jahre) und Geiger (32). Stattdessen gab es vormittags ein Krafttraining.

"Wir müssen schauen, dass wir so viel wie möglich Technik-Training machen und dass wir so viel wie möglich Wiederholungen machen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über das Duo, das an Neujahr nicht über die Plätze 32 und 33 hinausgekommen war. Das war schon eine Verbesserung, denn beim Auftakt der Tournee in Oberstdorf waren sie mit den Rängen 48 und 53 komplett abgeschlagen.

"Es ist schwer, im Wettkampf richtig was draufzulegen. Sie haben sehr gut agiert. Es war bei beiden ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, darum werden wir mit der Mannschaft so weiterfahren", sagte Horngacher an Neujahr über die verbesserten Leistungen zum Start ins Jahr 2026.

Wellinger und Geiger reisen auch deshalb mit nach Innsbruck, weil es aktuell keine sportlich besseren Alternativen im deutschen Team gibt. Nur Philipp Raimund und Felix Hoffmann hatten in Oberstdorf das Finale der besten 30 erreicht. In Garmisch-Partenkirchen gesellte sich noch Routinier Pius Paschke dazu.

"Aktuell haben wir zu viele, die vor dem zweiten Durchgang ausscheiden. Das ist die nüchterne Realität", sagte Wellinger, der nach einer kurzen Weltcup-Pause vor Weihnachten zur Tournee ins deutsche Team zurückgekehrt war.

+++ 02.01.2026: Springer Hoffmann über Prevc: "Nachmachen ist nicht möglich" +++

Tricks Abschauen vom Dominator, das geht laut Deutschlands derzeit bestem Skispringer Felix Hoffmann nicht. "Irgendwas nachmachen ist nicht möglich, weil er doch sehr individuell ist", sagte Hoffmann mit Blick auf den aktuell unschlagbaren Domen Prevc. "Größe, Gewicht, Proportion: Da hat jeder über die Jahre sein persönliches Setup aufgebaut, das funktioniert", sagte Hoffmann.

Der Slowene Prevc führt bei der Vierschanzentournee mit großem Vorsprung. Der Gesamtsieg scheint ihm bereits nach zwei von vier Springen kaum mehr zu nehmen zu sein. Hoffmann liegt auf Platz vier und hat umgerechnet mehr als 25 Meter Rückstand auf Prevc. Ein Podestplatz ist noch realistisch, hat aus Sicht des 28-Jährigen aber keinen besonderen Wert. «Vierter Platz ist erstmal ganz gut. Aber ob es zwei, drei, vier oder fünf ist, ist bei der Tournee auch irrelevant», sagte Hoffmann. Nur der goldene Adler für den Champion zählt. "Das zeigt den Ehrgeiz, den er hat. Er will das Ding gewinnen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher zu Hoffmann.

+++ 02.01.2026: "Finde es frech": Kritik an gesperrtem Skispringer Zajc +++

Der frühere Weltklasse-Skispringer Martin Schmitt hat den erneut disqualifizierten Slowenen Timi Zajc hart kritisiert. "Das ist ein Denkzettel für ihn. Ich finde es frech - und das nicht im positiven Sinne", sagte der Eurosport-Experte nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. "In Oberstdorf hatte ich ein bisschen Mitleid mit ihm. Aber ich habe absolut überhaupt kein Verständnis für das, was hier passiert ist."

Zajc wurde schon zum zweiten Mal nacheinander wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs aus dem Wettbewerb genommen. Diesmal wich das Kleidungsstück um vier Millimeter von der Norm ab. In Oberstdorf waren es drei. Zajc wurde schon vor dem ersten Sprung disqualifiziert und darf nun bei dieser Vierschanzentournee gar nicht mehr springen. Seine Disqualifikation bei der ersten Tournee-Station im Allgäu hatte Zajc mit Humor genommen. "Lasst uns den Anzug ein bisschen stretchen, vielleicht ist dann in Ga-Pa alles okay", schrieb der 25-Jährige bei Instagram mit Blick auf das Neujahrsspringen.

"Durch sein Lach-Lach hat sich der Kontrolleur heute wahrscheinlich gedacht: Na gut, dann kontrollieren wir mal vor dem Sprung und nicht erst danach, wenn du ihn gedehnt hast. Und da hat es wieder nicht gepasst", sagte Schmitt. "Das ist konsequent und gibt Timi Zajc eine kleine Denkpause." Die Kontrolleure stellten in Garmisch-Partenkirchen nicht nur bei Zajc Regelverstöße fest. Im US-Amerikaner Jason Colby und dem Türken Fatih Arda Ipcioglu wurden zwei weitere Athleten aus dem Wettbewerb genommen. "Die Kontrollen sind sehr streng. Man muss alles im Blick haben, dass alles passt", sagte Felix Hoffmann, der als bester Deutscher in der Tournee-Wertung auf Platz vier liegt. "Es ist viel, was man im Vorfeld checken muss. Aber dafür sind wir Profis. Wir müssen mit regelkonformem Material springen. Dafür gibt's die Regeln. Und wer außerhalb der Regeln ist, darf halt dann nicht mitmachen."

+++ 01.01.2026: Slowene Prevc gewinnt Neujahrsspringen - Hoffmann Sechster +++

Der slowenische Skispringer Domen Prevc hat auch den zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee gewonnen und die deutschen Aussichten auf einen Gesamtsieg weiter geschmälert. Prevc kam beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf 143 und 141 Meter und distanzierte damit wie in Oberstdorf die Konkurrenz.

Als beste Deutsche schafften es Felix Hoffmann, der nach Versuchen auf 134 und 136 Meter Sechster wurde, und Philipp Raimund (7.) unter die besten Zehn. Zwar ist der 28 Jahre alte Hoffmann in der Gesamtwertung nach den beiden deutschen Stationen ordentlich im Rennen, doch hat sich Prevc schon deutlich abgesetzt. Das Podium komplettierten vor 22.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher.

Andreas Wellinger und Karl Geiger verpassten den Sprung in den zweiten Durchgang. Wellinger als 32. und Geiger als 33. verloren ihre K.o.-Duelle und holten wie schon beim Tournee-Start im Allgäu keine Weltcup-Punkte. Der Slowene Timi Zajc wurde wie in Oberstdorf wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert. Er wird nun für die beiden Wettbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen gesperrt.

+++ 01.01.2026: Skispringer Zajc wieder disqualifiziert: Rote Karte +++

Skispringer Timi Zajc ist auch beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee disqualifiziert worden und erhält nun eine Rote Karte. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wich der Anzug des Slowenen diesmal um vier Millimeter von der Norm ab, weshalb Zajc schon vor seinem ersten Sprung disqualifiziert wurde.

"Es kann passieren, aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, muss ich sagen: das darf nicht passieren. Das ist für den Athleten natürlich sehr frustrierend", sagte der deutsche Skispringer Karl Geiger über den erneuten Verstoß seines Widersachers.

In Oberstdorf hatte sein Anzug drei Millimeter abgewichen, weshalb der Teamkollege von Dauersieger Domen Prevc nachträglich seinen geteilten zweiten Platz aberkannt bekam. Zajc wurde damit nicht nur für die ersten beiden Springen der Tournee disqualifiziert, sondern wird zusätzlich für die beiden anstehenden Wettbewerbe in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) disqualifiziert.

"Es ist das einzig Korrekte, dass man der Linie treu bleibt", sagte Ex-Athlet Severin Freund als ZDF-Experte. "Wenn sich der Athlet dann nicht darauf einstellt und der Athlet nicht genug nacharbeitet, ist es die einzig logische Konsequenz, dass man von der Fis weiter bei der Linie bleibt."

+++ 01.01.2026: "Nicht die beste Art": Geiger spricht über Betrugsvorwürfe +++

Deutschlands Skispringer Karl Geiger hat genervt auf die jüngsten Betrugsvorwürfe von norwegischen Medien bei der Vierschanzentournee reagiert. "Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn man selbst betrogen hat und das dann anderen unterstellt. Das ist nicht unbedingt die beste menschliche Art. Das gehört sich einfach nicht", sagte Geiger an Silvester nach der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

Norwegische Medien hatten zwischen dem ersten und zweiten Wettbewerb bei dem Traditionsevent an der Legalität der Bindung von Österreichs Springer Manuel Fettner gezweifelt. Der Weltverband Fis reagierte noch vor der Qualifikation in Garmisch auf die Vorwürfe und entkräftete diese: "Die Bindung ist seit etwa zehn Jahren in Nutzung und wurde genehmigt." Vor weniger als einem Jahr hatte Norwegens Mannschaft für einen Anzugskandal bei der WM in Trondheim gesorgt, als sie unerlaubt ein steifes Band in den Anzug eingenäht hatte und bei dem Betrug durch ein anonym aufgenommenes Video erwischt wurde. Mehrere Sportler, darunter Marius Lindvik und Johann André Forfang, wurden im Anschluss gesperrt, sind aber inzwischen wieder im Weltcup dabei.

Auch Deutschlands Top-Athlet Philipp Raimund hält nichts von den medial erhobenen Anschuldigungen. "Das sind die ganzen Mind Games, die während der Tournee gespielt werden. Ich persönlich denke, da ist nichts dahinter. Ich persönlich habe das schon abgehakt - ich will jetzt nicht sagen im Klo runtergespült, aber abgehakt", sagte Raimund. Routinier Fettner sagte: "Es ist ein bisschen traurig, wenn die Medien das nicht prüfen, sondern direkt publizieren. Mich belastet es nicht, weil ich weiß ja, dass das bei mir passt."

+++ 31.12.2025: Skisprung-Action an Neujahr: Tournee und Two-Nights-Tour +++

Die deutschen Tournee-Hoffnungsträger Felix Hoffmann und Philipp Raimund wollen beim traditionellen Neujahrsspringen Überflieger Domen Prevc unter Druck setzen. Der Slowene ist derzeit der beste Skispringer der Welt und gewann beim Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf. In der Qualifikation für die zweite Station in Garmisch-Partenkirchen an Silvester war Prevc erneut deutlich vorne. Raimund als Fünfter und Hoffmann auf Rang acht zeigten ordentliche Leistungen. Los geht es um 14.00 Uhr (ZDF und Eurosport). Für die Springerinnen beginnt das neue Jahr im Allgäu. In Oberstdorf steht die Entscheidung bei der Two-Nights-Tour an (16.15 Uhr/ZDF und Eurosport). Nach dem ersten Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen führt die Slowenin Nika Prevc vor der Deutschen Selina Freitag und Nozomi Maruyama aus Japan.

+++ 31.12.2025: Die Tournee-Duelle der Skispringer für das Neujahrsspringen +++

Sechs von neun deutschen Skispringern haben sich für das Neujahrsspringen der 74. Vierschanzentournee qualifiziert. An diesem Donnerstag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) treten sie auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen wie gewohnt in K.o.-Duellen an. Wer springt gegen wen? Ein Überblick (die Zahl in der Klammer gibt die Platzierung in der Qualifikation an):

Philipp Raimund (5/Oberstdorf) - Eetu Nousiainen (46/Finnland)
Felix Hoffmann (8/Suhl) - Fatih Arda Ipcioglu (43/Türkei)
Pius Paschke (20/Kiefersfelden) - Karl Geiger (31/Oberstdorf)
Andreas Wellinger (27/Ruhpolding) - Robin Pedersen (24/Norwegen)
Ben Bayer (28/Pfullingen) - Sandro Hauswirth (23/Schweiz) 

+++ 31.12.2025: Schanzenrekord bei Quali in Garmisch - Geiger diesmal dabei +++

Die deutschen Skisprung-Hoffnungen Philipp Raimund und Felix Hoffmann haben die Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen souverän gemeistert. Raimund (135 Meter) landete auf Rang fünf, für den Oberstdorf-Dritten Hoffmann (134 Meter) ging es auf Platz acht. Den Sieg in der Vorausscheidung holte sich wieder einmal Domen Prevc aus Slowenien. Der souveräne Gewinner von Oberstdorf sprang 139,5 Meter weit.

Für einen Höhepunkt sorgte an Silvester der Österreicher Stephan Embacher, dem mit 145,5 Metern ein Schanzenrekord auf der Großen Olympiaschanze gelang. Danach verkürzte die Jury den Anlauf um zwei Luken. Embacher verpasste den Sieg in der Qualifikation auch, weil er den Sprung in diesem Weitenbereich nicht mehr sauber landen konnte und deshalb große Abzüge bei den Haltungsnoten bekam.

Problemlos die Qualifikation für den Wettbewerb an Neujahr (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) geschafft haben die Routiniers Andreas Wellinger (124,5 Meter) und Karl Geiger (125 Meter). Sie belegten damit die Plätze 27 und 31. "Es war definitiv besser. Die Skiführung war besser. Das war ein wertvoller Sprung für mich und ein schöner Jahresabschluss", sagte Wellinger nach seinem Versuch im ZDF.

Beim Tournee-Auftakt in Oberstdorf hatte das Duo noch ein sportliches Debakel erlebt. Geiger verpasste als 53. die Qualifikation für den Wettbewerb am Schattenberg. Wellinger belegte in dem Springen Platz 48. Neben Hoffmann, Raimund, Wellinger und Geiger qualifizierten sich aus deutscher Sicht auch Pius Paschke und Ben Bayer für den Wettbewerb an Neujahr.

+++ 31.12.2025: Skispringerinnen und Skispringer an Silvester gefordert +++

Erst die Skispringerinnen, dann die Skispringer: In Garmisch-Partenkirchen gibt es an Silvester auf der Schanze einen Doppelpack. Zunächst bestreiten die Springerinnen um Katharina Schmid und Selina Freitag ihren ersten Wettkampf der Two-Nights-Tour (13.00 Uhr/ZDF und Eurosport). Der zweite Teil des Doppel-Events findet gleich am nächsten Tag in Oberstdorf statt. Für die Skispringer steht an Silvester die Qualifikation für das traditionelle Neujahrsspringen an (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport). Felix Hoffmann und Philipp Raimund wollen auch auf der Großen Olympiaschanze ihre Topform unter Beweis stellen. Beim Tournee-Start in Oberstdorf landete Hoffmann auf dem dritten Platz. Raimund wurde Fünfter.

+++ 29.12.2025: Jubel über Podest: Hoffmann profitiert von Disqualifikation +++

20 Minuten nach dem Auftakt bei der Vierschanzentournee durfte Felix Hoffmann unerwartet doch noch über einen Podestplatz jubeln. Der 28-Jährige war plötzlich Dritter und wurde zur Siegerehrung gezerrt. Hoffmann, der eigentlich auf Platz vier gesprungen war, profitierte davon, dass der zweitplatzierte Slowene Timi Zajc wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disqualifiziert wurde. "Heute war es sehr cool für mich", sagte Hoffmann am Stadionmikrofon. "Ich denke schon, dass es einen Schub für Garmisch gibt. Es war ein cooler Wettkampf."

Dank Hoffmann und auch dank des ebenfalls starken Philipp Raimund, der Fünfter wurde, lebt der Traum vom ersten deutschen Tourneesieg seit dem Triumph von Sven Hannawald 2002 zwar noch. Dominator Domen Prevc scheint jedoch kaum zu schlagen. Der Slowene siegte souverän. Mit zwei Jägern wollen die Deutschen den Überflieger nun unter Druck setzen. "Wenn mehr Leute anpacken, ist es immer leichter. Es macht auch echt Spaß, vorne mitfighten zu können", sagte Hoffmann in der ARD. Da ging er noch davon aus, dass er Vierter ist. Klar ist aber: Prevc muss patzen. "Er fliegt immens gut. Ich habe auch gerade in der Kontrolle gefragt, ob er mir ein paar Tipps geben kann", sagte Raimund mit Blick auf Prevc und lächelte. Hoffmann und Raimund waren bei einer insgesamt schwachen Mannschaftsleistung die einzigen beiden Deutschen im zweiten Durchgang. Olympiasieger Andreas Wellinger erlebte vor 25.500 Zuschauern in der ausverkauften Oberstdorfer Arena ein Debakel. Der 30-Jährige, der vor zwei Jahren zum Tournee-Auftakt noch gewonnen hatte, wurde 48. von 50 Startern.

Hoffmann sprang 132,5 und 136 Meter weit, Raimund 136 und 133 Meter. Hoffmanns Rückstand auf den auch im Gesamtweltcup klar führenden Prevc, der 141,5 und 140 Meter weit flog, beträgt umgerechnet schon fast elf Meter. Der 26-Jährige ist in dieser Saison bisher klar der beste Springer und gewann souverän vor dem Österreicher Daniel Tschofenig. Eigentlich lag Zajc punktgleich mit Tschofenig, wurde aber disqualifiziert, weil sein Anzug am Bein um drei Millimeter zu lang war. "Bis auf den Domen ist alles eng beieinander", sagte Hoffmann in der ARD. "Mit meinen beiden Sprüngen bin ich auch zufrieden." Die große Frage für die nächsten Tage lautet: Können sich Hoffmann und Raimund weiter steigern und Prevc wirklich gefährden? Beide springen bisher die Saison ihres Lebens. Hoffmann tauchte schon in den vergangenen Jahren immer mal wieder im Weltcup auf. Wirklich nachhaltig auf sich aufmerksam machte der 28-Jährige aus Thüringen aber nicht. Das änderte sich gleich zu Beginn dieser Saison.

Mit Platz drei beim Weltcup-Auftakt im norwegischen Lillehammer feierte Hoffmann seinen ersten Podestplatz der gar nicht so kurzen Karriere. Der ruhige Athlet, der beim Temperament so ziemlich das Gegenteil zu Mannschaftskamerad Raimund darstellt, ließ weitere starke Wettkämpfe folgen. Raimund hat sich vom talentierten Athleten, der immer mal wieder sein Können aufblitzen lässt, zum Vorzeigespringer in der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher verbessert. Raimund wartet zwar wie Hoffmann immer noch auf seinen ersten Einzelsieg im Weltcup. In der Weltspitze hat er sich aber etabliert. In den sechs Wettkämpfen direkt vor der Tournee war er nur einmal schlechter als Platz vier. Im Gesamtweltcup ist er der beste Deutsche.

Der Wahl-Oberstdorfer wirkt in diesem Winter so fokussiert und ausgeglichen wie noch nie. Vor der Tournee betonte er mehrfach, dass er die dortigen Wettkämpfe als Einzel-Events sehe. Rund um Weihnachten verzichtete er bewusst auf Social Media. Bloß kein Druck lautete das Motto. Den riesigen Tournee-Trubel bekommt er zwar mit, lässt sich davon aber nicht beeinflussen.

Bei prächtigem Winterwetter mit ganztägigem Sonnenschein sammelten sich die Fans schon früh in den Straßen und Gassen des Ortes, in dem eigentlich nur knapp 10.000 Menschen leben. Bei Party-Musik, Bier, Bratwurst und Glühwein stimmten sie sich auf das Spektakel an der Schattenbergschanze ein. Aus dem Vorgarten heraus verkauften Kinder selbstgebastelte Schilder mit Anfeuerungsrufen für ihre Idole. Auch in der Arena war die Stimmung prächtig. "Ich habe wirklich versucht, das oben aufzunehmen, das mitzunehmen. Das ist mir gelungen", sagte Hoffmann. Wellinger kam dagegen überhaupt nicht klar. Auch Pius Paschke, der im vergangenen Winter noch als Führender im Gesamtweltcup zur Tournee gereist war, rief sein Leistungsvermögen nicht annähernd ab. Er landete auf Rang 32. Die Springer haben nun einen Ruhetag, bevor es an Silvester um 16.00 Uhr mit der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen weitergeht (ZDF und Eurosport).

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Die deutschen Skispringer haben zum Start der Vierschanzentournee einen Podestplatz nur knapp verfehlt. Felix Hoffmann belegte als bester Athlet aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher den vierten Platz. Philipp Raimund landete auf Rang sechs. Den Sieg in Oberstdorf sicherte sich der slowenische Topfavorit Domen Prevc. Der 26-Jährige war klar der beste Springer und gewann souverän vor seinem Landsmann Timi Zajc und dem Österreicher Daniel Tschofenig, die punktgleich den zweiten Platz belegten. Hoffmann fehlten nur 1,9 Punkte zum Podest.

Olympiasieger Andreas Wellinger erlebte dagegen ein Debakel. Der 30-Jährige schied bereits nach dem ersten Durchgang aus. Wellinger belegte den 49. und damit vorletzten Platz. Pius Paschke, der im vergangenen Winter noch als Führender im Gesamtweltcup zur Tournee gereist war, schaffte es ebenfalls nicht unter die besten 30 Athleten. Lokalmatador Karl Geiger war bereits in der Qualifikation gescheitert. In Hoffmann und Raimund standen nur zwei Deutsche im zweiten Durchgang. Das deutsche Team liegt damit weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

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Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat zum Start der Vierschanzentournee ein Debakel erlebt. Der 30-Jährige sprang in Oberstdorf nur 110,5 Meter weit und schied damit bereits nach dem ersten Durchgang aus. Wellinger belegte den 49. und damit vorletzten Platz. Pius Paschke, der im vergangenen Winter noch als Führender im Gesamtweltcup zur Tournee gereist war, schaffte es ebenfalls nicht unter die besten 30 Athleten.

Als Führender geht Domen Prevc aus Slowenien in den zweiten Durchgang. Als bester Deutscher liegt Felix Hoffmann nach einem Sprung auf 132,5 Meter auf dem sechsten Platz. Weil sonst aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher nur noch Philipp Raimund gut sprang und nach einem Versuch auf 136 Meter Siebter ist, stehen nur zwei Deutsche im zweiten Durchgang. Karl Geiger war schon in der Qualifikation gescheitert. Der fünfmalige Skisprung-Weltmeister zählte jahrelang zu den zuverlässigsten Springern.

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Die deutschen Skispringer gehen in ungewohnter Rolle in die Vierschanzentournee. "Wir haben eine ganz andere Ausgangsposition. Wir sind in den vergangenen Jahren mit zwei, drei Leuten hier gesessen, die schon Springen gewonnen haben", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher bei einer Pressekonferenz in Fischen im Allgäu.

Als größte Hoffnungen gehen diesmal die in Einzelwettbewerben noch sieglosen Philipp Raimund und Felix Hoffmann in die Wettbewerbe. Raimund geht als Vierter im Gesamtweltcup in die Tournee, die seit Sven Hannawald 2002 kein Deutscher mehr gewonnen hat. "Ich bin froh, dass ich in dieser privilegierten Situation in die Tournee starten kann. Ich springe aktuell eigentlich ganz nett. Ich freue mich richtig auf die Tournee", sagte Raimund über seine Form.

Ihre Rückkehr feiern werden Andreas Wellinger und Karl Geiger, die den Weltcup in Engelberg zuletzt ausließen und stattdessen trainierten.

/news.de/dpa

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