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Michael Schumacher News: Nach Ferrari-Aus! Jetzt redet Vettel Schumi-Klartext

Wenn Sebastian Vettel gedacht hatte, die Vergleiche mit Michael Schumacher würden nach seinem Wechsel von Ferrari zu Aston Martin ausbleiben, sieht er sich getäuscht. Doch der Ex-Formel-1-Champ spricht jetzt selbst Schumi-Klartext.

Immer wieder wird Sebastian Vettel (r.) mit Michael Schumacher verglichen. Bild: dpa

Obwohl Michael Schumacher sich seit seinem tragischen Ski-Unfall im Dezember 2013 komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und seine Familie sowie sein Management (hier in Form von Sabine Kehm) in den vergangenen Jahren nur äußerst sparsam mit aktuellen Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand umgegangen ist, wird Formel-1-Legende Schumi doch immer wieder zu Vergleichen jedweder Art herangezogen. Kein Wunder: Einen Superstar wie den Kerpener hat die Formel 1 nur in handverlesener Anzahl zu bieten. Immerhin ist Michael Schumacher immer noch Rekord-Champion der höchsten Rennklasse.

Michael Schumacher News: Sebastian Vettel und der ewige Schumi-Vergleich

Gerade dieser Umstand macht es für Fahrer hierzulande mitunter nicht gerade leichter. Sebastian Vettel, selbst viermaliger Formel-1-Weltmeister, kann davon sicherlich mehr als nur ein Lied singen. Zuletzt auf den Spuren Schumachers im Ferrari unterwegs, blieb ihm ein ähnlicher Erfolg im roten Flitzer verwehrt. Was zuletzt sogar für manchen Betrachter leicht peinliche Formen annahm, wird zur kommenden Formel-1-Saison Geschichte sein. Vettel wechselt bekanntlich zum künftigen Formel-1-Team Aston Martin und soll dort quasi Starthilfe geben. Wer jetzt gedacht hatte, die Schumi-Vergleiche sind nach dem Ferrari-Aus passé, sieht sich getäuscht.

Michael Schumacher und Sebastian Vettel: Schumi-Klartext nach Ferrari-Aus

Sie sind natürlich nicht wie von Zauberhand verschwunden. Allerdings will Sebastian Vettel keine Parallelen zu Michael Schumachers Karriere-Spätphase sehen. "Ich glaube, die Vergleiche bringen einen nicht weiter. Man kann meine Situation nicht mit Michaels damals vergleichen", sagte der 33 Jahre alte Rennfahrer der "Sport Bild". Zur Erinnerung: Schumacher hatte nach vier Jahren Rennpause 2010 sein Comeback bei Mercedes gefeiert und beim damals neuen Werksrennstall drei Jahre lang Aufbauarbeit geleistet.

Vettel über die Schumi-Unterschiede: Er war in einem ganz anderen Alter

"Erstens war es eine andere Zeit, zweitens ein anderes Team mit anderen Voraussetzungen", sagte Vettel. Zudem sei Rekordchampion Schumacher als damals 41-Jähriger zu Beginn seiner Mercedes-Zeit in einem ganz anderen Alter gewesen. Er selbst sei noch mittendrin in seiner Karriere, betonte Vettel. Der viermalige Weltmeister hatte vor zwei Wochen seinen Wechsel zu Aston Martin verkündet. Das Team geht aus dem derzeitigen Rennstall Racing Point hervor. Noch sei er aber ganz auf Ferrari fokussiert, versicherte Vettel. "Ich bin bei Racing Point jetzt noch nicht eingebunden oder nehme an Sitzungen zur Planung des neuen Autos teil. Das darf ich ja auch gar nicht", sagte er.

Von einer Zukunft bei Aston Martin habe ihn Investor Lawrence Stroll überzeugt. "Es braucht Ehrgeiz, und es braucht Ziele, und die Ziele, die Lawrence Stroll hat, decken sich mit meinen. Das verbindet uns", sagte Vettel. Der Heppenheimer warnte indes vor zu hohen Erwartungen: "Es ist aber klar, dass es nicht gleich Quantensprünge geben wird."

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rut/sig/news.de/dpa