Tourismus News: Türkei: Zwei Tote durch abgerutschten Felsen in Kappadokien

Die "Feenkamine" machen Kappadokien zum Besuchermagneten, nun lösten heftige Regenfälle dort einen Erdrutsch und Felssturz aus, mehrere Menschen wurden darunter begraben. Die Sucharbeiten dauern an.

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In der unter Touristen beliebten Tuffsteinlandschaft im türkischen Kappadokien sind mindestens zwei Menschen durch abgestürzte Felsbrocken getötet worden. Justizminister Akın Gürlek erklärte, fünf weitere Personen seien verletzt, die Staatsanwaltschaft von Nevsehir habe Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Suche nach möglicherweise weiteren Verschütteten am Unfallort dauerte an, sagte Gürlek. Der Gouverneur von Nevsehir hatte zuvor erklärt, heftige Regenfälle hätten einen Erdrutsch ausgelöst.

Kappadokien ist unter Touristen beliebt

Die prägnante, durch Erosionen geformte Felsenlandschaft von Kappadokien ist ein beliebtes Reiseziel unter Touristen. Um die auch als "Feenkamine" bezeichneten Säulen, die aus Tuffschichten geformt wurden, zu besichtigen, werden in der Region auch Heißluftballonfahrten angeboten. Der Unfall ereignete sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in der Nähe des Freilichtmuseums Göreme.

In der Türkei kommt es in mehreren Regionen im Westen und Südwesten des Landes seit Tagen zu starken Regenfällen. Die Behörden mahnten bereits zur Vorsicht wegen Überflutungen, Erdrutschen und Überschwemmungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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