Tourismus News: Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

Mit Slogans wie "Your paradise, our hell" protestieren Einheimische gegen steigende Mieten und die Folgen des Massentourismus auf Mallorca.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten rund ums Reisen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten rund ums Reisen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Marco Martins

Einheimische auf Mallorca haben erneut gegen den Massentourismus auf der Urlaubsinsel protestiert. Die nach Polizeiangaben rund 1.000 Demonstranten bildeten mit Stühlen eine Sitzkette, die von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer gebildet wurde. Erst Ende Juli hatten rund 25.000 Menschen gegen den Tourismus auf der größten der Balearen-Inseln demonstriert.

Dieses Mal hielten manche Teilnehmer selbst gemalte Transparente in den Händen mit Aufschriften auf Englisch wie "Your paradise, our hell" (Euer Paradies, unsere Hölle), "Waiting line for a rent in Palma" (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch "Tourist go home". Da die Zahl der Teilnehmer für eine geschlossene Kette nicht ausreichte, unterteilte der Veranstalter die Strecke in mehrere Abschnitte.

Kundgebungen richten sich nicht gegen Urlauber an sich

Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich. Die Initiative "Menys Turisme, més vida" (Weniger Tourismus, mehr Leben), die sonst Zehntausende Menschen für die Demonstrationen mobilisiert, fehlte diesmal.

Die seit Jahren andauernden Kundgebungen richten sich nicht gegen die Urlauber an sich, sondern die Folgen des Massentourismus. Wohnraum auf Mallorca ist in den vergangenen Jahren immer teurer geworden. Daran trägt auch die illegale Ferienvermietung eine Mitschuld.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle Tourismus-News:

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.