Tourismus News: Großbrand im Müritz-Nationalpark - Bundeswehr hilft

Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte gegen einen Flächenbrand im Müritz-Nationalpark. Munition im Boden erschwert die Arbeit erheblich. Hilfe kommt aus anderen Bundesländern und von der Bundeswehr.

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Im Müritz-Nationalpark in Meckelnburg-Vorpommern stemmen sich die Einsatzkräfte gegen eine weitere Ausbreitung des Flächenbrandes auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes. Bundeswehr-Hubschrauber helfen bei der Vernässung von Flächen, um das Feuer einzudämmen. Feuerwehren anderer Bundesländer schickten Einsatzkräfte und Ausrüstung an die Müritz.

Der Großbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsgelände im Müritz-Nationalpark breitete sich weiter aus. Nach Angaben des Landkreises sind inzwischen 318 Hektar betroffen, was in etwa der Fläche von 445 Fußballfeldern entspricht.

Auf dem Gelände sind immer wieder starke Detonationen zu hören. Inzwischen sind rund 400 Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Am Freitag besteht zumindest eine Chance auf Gewitterregen.

"Der Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte hat für uns oberste Priorität. Solange die Lage dynamisch bleibt, werden wir alle notwendigen Maßnahmen treffen, um Gefahren frühzeitig abzuwenden", sagte Landesagrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei einer Pressekonferenz. Die Einsatzkräfte leisteten seit Tagen unter schwierigsten Bedingungen Außergewöhnliches. "Dafür verdienen sie unseren größten Respekt", so Backhaus. Rund 80 Prozent der Einsatzkräfte engagierten sich ehrenamtlich.

Der starke Wind hatte die Ausbreitung des Feuers beschleunigt. Die Flammen breiten sich vor allem nach Süden und Osten aus. Der Ortsteil Granzin wurde vorsorglich evakuiert. Krienke sei derzeit nicht betroffen, hieß es.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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