Tourismus News: Hightech-Kontrollen an Griechenlands Stränden geplant
Drohnen und Satelliten im Einsatz gegen Liegestuhl-Chaos: Wie Griechenland seine Strände schützen will - und welche Strafen bei Regelverstößen drohen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Griechenland will bei der Kontrolle von Stränden künftig verstärkt auf Drohnen und Satellitenbilder setzen. Dem Parlament in Athen liegt ein Gesetzentwurf vor, der vorsieht, dass Verstöße wie das illegale Aufstellen von Liegen und Sonnenschirmen auch anhand von Bildmaterial aus der Ferne festgestellt werden können, berichtet die Zeitung "To Proto Thema".
Grundsätzlich gibt es in Griechenland keine Privatstrände - die Bürger haben zu allen Stränden Zugang. Auch darf laut einem Gesetz aus dem Jahr 2024 maximal ein Drittel eines Strandes mit Liegestühlen zur kommerziellen Nutzung belegt sein. Angesichts der unzähligen Strände des Landes ist die Kontrolle vor Ort durch die Behörden jedoch kaum möglich, weshalb nun Technik genutzt werden soll.
Bei Verstößen sind teils empfindliche Strafen vorgesehen - etwa hohe Geldbußen. Zudem drohen bei schweren oder wiederholten Verstößen zeitweise Betriebsschließungen sowie der Ausschluss bei der künftigen Vergabe von Strandkonzessionen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
- Ferien 2025: Die Schulferien-Termine für alle Bundesländer im Überblick
- Möckmühl: Flugzeug überschlägt sich - zwei Verletzte
- Piding: Mann stürzt 70 Höhenmeter am Fuderheuberg ab
- Mainz: Weltkriegsbombe in Mainz entschärft
- Ludwigsburg: Tankstellenräuber schießt in Verkaufsraum
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.