Tourismus News: Israelisches Schiff "Crown Iris" erneut Ziel von Protesten in Piräus
Friedliche Kundgebung, kontroverse Diskussion: Die Ankunft der "Crown Iris" im Hafen von Piräus wird von Protesten begleitet. Kritiker warnen vor Folgen für den Tourismus in Griechenland.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
In Griechenland haben im Hafen von Piräus Hunderte Menschen gegen die Ankunft des israelischen Kreuzfahrtschiffs "Crown Iris" demonstriert. Zu der Kundgebung hatten linke Organisationen, Gewerkschaften und Solidaritätsgruppen aufgerufen, berichtete das Nachrichtenportal "Efsyn.gr".
Die Demonstrierenden protestierten gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen und forderten mehr Unterstützung für die palästinensische Bevölkerung. Bereits während der vergangenen Sommersaison war die "Crown Iris" bei ihren Fahrten durch die Ägäis mehrfach Ziel ähnlicher Protestaktionen in griechischen Häfen geworden.
Die Kundgebung in Piräus verlief nach Berichten griechischer Medien weitgehend friedlich. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um mögliche Störungen zu verhindern.
Kontroverse Debatte
Die Proteste werden in Griechenland kontrovers diskutiert. Während die Teilnehmer auf die Lage in den palästinensischen Gebieten aufmerksam machen wollen, warnen Kritiker vor möglichen Auswirkungen auf den Tourismus. Zudem betonen sie, israelische Touristen dürften nicht pauschal für die Politik ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Dresden: "Starkes Signal": CSD bleibt mehr als nur ein Straßenfest
- Berlin: Senatorin Kiziltepe: Hohe Armutsquote "Weckruf" für Politik
- Donald Trump: Trumps Gesundheits-Schwindel aufgeflogen? Mediziner äußert ernste Zweifel
- Ricarda Lang: Grünen-Politikerin komplett losgelöst – beim Konzert lässt sie es krachen
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.