Tourismus News: Waldbrand in Toskana: 3.500 Menschen evakuiert
Im Hinterland zwischen Pisa und Lucca wütet seit mehreren Tagen ein Feuer. Jetzt kommt es bedrohlich nahe an eine Gemeinde heran. Die Rettungskräfte sind im Großeinsatz.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Wegen eines großen Waldbrands haben in der Toskana mehr als 3.500 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Das Feuer wütet seit einigen Tagen im Hinterland der italienischen Urlaubsregion zwischen den Städten Pisa und Lucca. In der Nacht hat sich die Lage zugespitzt. Betroffen ist insbesondere die Umgebung des 830 Meter hohen Berges Monte Faeta mit der dortigen Gemeinde San Giuliano Terme. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit Dutzenden Einsatzkräften im Großeinsatz, auch mit Löschflugzeugen und Hubschraubern.
Nach Angaben der örtlichen Behörden werden die Flammen durch Windböen immer weiter angefacht. Die Präfektur verfügte deshalb am Abend, dass alle Anwohner das am schlimmsten betroffene Gebiet verlassen müssen. Zur Unterbringung wurden Turnhallen in der Umgebung genutzt. Die Gegend rund um den Monte Faeta ist auch ein beliebter Ausflugsort mit vielen Wanderwegen. Regionalpräsident Eugenio Giani sprach von einer "sehr schwierigen Situation, auf die wir unsere ganze Kraft konzentrieren müssen". Auch Soldaten der italienischen Armee sind im Einsatz.
Die Toskana mit der Hauptstadt Florenz gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Italien. Auch viele Touristen aus Deutschland sind dort regelmäßig zu Besuch. Unklar war zunächst, ob auch Urlauber von dem Waldbrand betroffen sind.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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