Tourismus News: Mexiko: Zwei Tote nach Schüssen in touristischer Ruinenstadt

In Teotihuacan eröffnet ein Mann das Feuer: Eine Kanadierin stirbt, mehrere Touristen werden verletzt. Der Vorfall passiert kurz vor der Fußball-WM.

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Aktuelle Nachrichten rund ums Reisen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Marco Martins

Bei Schüssen in der bedeutenden mexikanischen Ruinenstadt Teotihuacan ist wenige Wochen vor Beginn der Fußball-WM eine kanadische Frau ums Leben gekommen. Ein bewaffneter Mann soll aus noch ungeklärten Gründen das Feuer eröffnet und sich anschließend das Leben genommen haben, wie die mexikanischen Sicherheitsbehörden mitteilten. Mindestens sechs Besucher wurden demnach zudem verletzt.

"Was heute in Teotihuacan geschehen ist, schmerzt uns zutiefst", schrieb Präsidentin Claudia Sheinbaum auf der Plattform X. Sie drückte den Betroffenen und ihren Familien ihre Solidarität aus. Die mexikanische Regierung stehe in Kontakt mit der kanadischen Botschaft.

Touristen aus Russland, Kolumbien und Kanada verletzt

Laut dem Sicherheitschef des Bundesstaates México, Cristóbal Castañeda, wurden mindestens ein russischer, ein kanadischer und zwei kolumbianische Touristen verletzt. Die mexikanische Regierung sprach von sechs Verletzten, vier davon durch Schüsse und zwei infolge von Stürzen.

Teotihuacan ist eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten in Mexiko. Auf dem Gelände vor den Toren von Mexiko-Stadt sind neben der Sonnen- auch die Mondpyramide sowie der Tempel der gefiederten Schlange zu sehen. Auf einem Video auf der Plattform X war zu sehen, wie der Bewaffnete von der Mondpyramide aus Schüsse abgab.

Der sehr ungewöhnliche Vorfall in der sonst friedlichen Ruinenstadt ereignete sich im Vorfeld der WM, die Mexiko, Kanada und die USA im Sommer gemeinsam austragen. Zur Blütezeit im 5. und 6. Jahrhundert war Teotihuacán die wichtigste Metropole Mesoamerikas und eine der größten Städte der Welt. Die Anlage wurde 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt und zählt zu den wichtigsten Touristenattraktionen Mexikos.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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