Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung gilt aktuell für Hohgant und andere Gebiete in der Schweiz
Vor Kurzem wurde für verschiedene Regionen in der Schweiz eine Lawinenwarnung herausgegeben. Wo genau welche Gefahrenstufe gilt und was Sie vor Ort beachten müssen, erfahren Sie hier bei News.de.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am 17.04.2026 kam vom SLF eine Meldung für die Regionen Glarus Nord, Jaun, Hohgant, Toggenburg, Vouvry, Rothenthurm, Glaubenberg, Östliche Berner Voralpen, Schwarzenberg und Stoos. Gültig ist die Warnung vorerst für den Zeitraum vom 17.04.2026 bis zum 18.04.2026.
Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!
Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst das Nassschneeproblem angegeben. Wenn der Schnee aufgrund von Temperaturanstiegen, Sonneneinstrahlung oder Regen feucht wird, kann sich eine instabile Schneedecke bilden. Der Nassschnee kann dabei aufgrund seiner höheren Dichte schwerer werden und in die tieferen Schichten der Schneedecke eindringen. Dadurch kann es zu Schwachschichten und zur Bildung von Schmelzformen kommen, die eine Lawinenauslösung begünstigen können. Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen der Schweiz individuell stark ausgeprägt.
Aktuelle Lawinenwarnstufen in der Schweiz am 17.04.2026
Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 1. Betroffen sind entsprechend:
- Luganese
- Toggenburg
- Glarus Nord
- Stoos
- Ybrig
- Rothenthurm
- Gersau
- Glaubenberg
- Schwarzenberg
- Pilatus
- Vouvry
- Niedersimmental
- Hohgant
- Östliche Berner Voralpen
- Jaun
- Aigle-Leysin
- Waadtländer Voralpen
Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig. Die derzeit höchste Warnstufe 2 gilt unter anderem für
- Zermatt
- Saas Fee
- Davos
- Jungfrau-Region
- Samnaun
- St. Moritz
- Zuoz
- Engelberg
- Adelboden
- Flims
- Wildhorn
Wie Sie sich bei welcher Lawinenwarnstufe verhalten sollten
Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Wenn Sie Ihren Urlaub in den betroffenen Gebieten verbringen und dabei wandern oder skifahren möchten, sollten Sie sich rechtzeitig bei den örtlichen Tourismusstellen informieren. Es ist ratsam, keinesfalls von den markierten Wegen und Pisten abzuweichen. Um sich vor Gefahren zu schützen, ist es wichtig, entsprechend der Gefahrenstufen bestimmte Regeln zu beachten.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. An extrem steilen Hängen können diese nur vereinzelt ausgelöst werden.
- Personen im ungesicherten Gelände wird geraten, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und dabei die ständige Gefahr eines Absturzes zu berücksichtigen.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
- Bei einem problematischen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem) ist besondere Vorsicht angebracht..
Darüber hinaus empfielt es sich, auf das konkrete Lawinenproblem zu achten:
- Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 18.04.2026 um 15:59 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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