Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Lawinengefahr für Saint-Cergue und andere Gebiete in der Schweiz sollten Ski-Fans heute ernstnehmen!
Jüngst wurde für einzelne Regionen in der Schweiz eine Lawinenwarnung herausgegeben. Welche Gefahren an welchem Ort genau lauern und welche örtlichen Besonderheiten Sie beachten sollten, erfahren Sie hier auf News.de.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Yverdon - Bevaix, Vallon de Saint-Imier, Vallée de Joux, Val de Ruz - Colombier, Biel- Neuenburg und Saint-Cergue Lawinengefahr besteht. Die Meldung ist vorerst bis zum 28.03.2026, um 16:00 Uhr gültig.
Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!
Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In den letzten zwei Tagen ist im Norden bis in tiefe Lagen viel Schnee gefallen. Dieser Schnee wurde durch teilweise stürmische Nordwinde und am Freitag auch durch den Bise-Wind stark verfrachtet. Im Süden wurde vor allem lockerer Altschnee verfrachtet. Dies hat in allen Regionen zu Schneeverwehungen geführt; im Norden sind diese Verwehungen groß. An windgeschützten Nordhängen liegt Neuschnee und Verwehtschnee auf sehr lockerem Schnee. An Südhängen liegt er hingegen oft bis in hohe Lagen auf einer Kruste. In vielen Fällen ist auch die Oberfläche der alten Schneedecke vom Wind geformt und unregelmäßig.Im oberen Teil der alten Schneedecke befindet sich an windgeschützten Stellen eine vergrabene Oberflächenrauhschicht, in der noch Lawinen ausgelöst werden können. Insbesondere in den inneralpinen Regionen des Wallis und in Graubünden sind Lawinen auch in schwachen Schichten in Bodennähe möglich."
Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst Triebschnee angegeben. Triebschnee bildet sich, indem der Wind Schnee von windzugewandten Hängen oder Kanten aufnimmt und auf windabgewandten Hängen oder Kanten ablegt. Diese Umverteilung kann zu Schwachschichten in der Schneedecke führen, die zu Lawinenabbrüchen führen können. Die Gefahrenwarnung mag auf den ersten Blick einheitlich erscheinen, aber es ist von großer Bedeutung zu beachten, dass die Warnstufen und die Beschaffenheit des Schnees je nach Region und Tageszeit variieren können.
Wo besteht heute Lawinengefahr in der Schweiz?
Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 2. Betroffen sind entsprechend:
- Vallon de Saint-Imier
- Biel- Neuenburg
- Val de Ruz - Colombier
- Yverdon - Bevaix
- Vallée de Joux
- Saint-Cergue
Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig. Die derzeit höchste Warnstufe 3 gilt unter anderem für
- Zermatt
- Saas Fee
- Davos
- Jungfrau-Region
- Samnaun
- St. Moritz
- Zuoz
- Engelberg
- Adelboden
- Flims
- Avers
Wie Sie sich bei welcher Lawinenwarnstufe verhalten sollten
Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Wenn Sie in den betroffenen Gebieten Urlaub machen und planen, wandern oder skifahren zu gehen, ist es ratsam, sich vorab bei den örtlichen Touristinformationen zu erkundigen. In jedem Fall sei empfohlen, ausgeschriebene Wege und Pisten nicht zu verlassen. Um sich vor Gefahren zu schützen, ist es wichtig, entsprechend der Gefahrenstufen bestimmte Regeln zu beachten.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
- Bei einem problematischen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem) ist besondere Vorsicht angebracht..
Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Deutliche Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Besonders in spezifischen Höhenlagen an steilen Hängen besteht eine erhöhte Gefahr der Lawinenauslösung.
Wintersportler sollten sich der Gefahr in dieser Situation bewusst sein und unbedingt vorsorgliche Maßnahmen treffen, indem sie sehr steile Hänge vermeiden.
Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.
Darüber hinaus empfielt es sich, auf das konkrete Lawinenproblem zu achten:
- Vermeiden Sie Triebschneeablagerungen insbesondere an Übergängen von wenig zu viel und von weichem zu hartem Schnee.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 28.03.2026 um 14:59 Uhr). Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Laufe des Tages sowie von Tal zu Tal ändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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