Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung für Bayern sollten Einheimische und Urlauber heute ernstnehmen!
Am 21.03.2026 wurde für verschiedene Regionen in den deutschen Alpen eine Lawinenwarnung herausgegeben. Wo genau in Bayern welche Gefahrenstufe gilt und was Sie vor Ort beachten müssen, erfahren Sie hier bei News.de.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am 21.03.2026 um 16:00 Uhr kam von der LWD Bayern eine Meldung für die Regionen Werdenfelser Alpen, Berchtesgadener Alpen und Allgäuer Alpen Mitte. Die Warnung ist vorerst bis zum 22.03.2026 gültig.
"Seien Sie vorsichtig, besonders an schattigen Hängen und in extrem steilem Gelände!"
"Seien Sie vorsichtig, besonders an schattigen Hängen und in extrem steilem Gelände!"; teilte der Lawinenwarndienst in der Meldung mit. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 Metern mäßig und darunter gering. Anhaltende Schwachschichten stellen ein Problem dar. Lawinengefährdete Stellen befinden sich in sehr steilem Gelände mit West-, Nord- und Ostausrichtung. Dort können sich gelegentlich schon bei geringer zusätzlicher Belastung Schneebrettlawinen lösen. Diese bleiben meist klein, sodass die Gefahr, mitgerissen zu werden, größer ist als die Gefahr, verschüttet zu werden. An sehr steilen, schattigen Hängen können sich in seltenen Fällen bei grosser Zusatzbelastung, beispielsweise durch eine kleine, oberflächliche Lawine in tief liegenden Schwachschichten, Schneebrettlawinen lösen, die dann mittlere Grösse erreichen.
Sonneneinstrahlung kann an extrem steilen Hängen kleine, nasse Lockerschneelawinen auslösen."
Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme
Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst das Altschneeproblem benannt. In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "An den West-, Nord- und Osthängen in höheren Lagen finden sich stellenweise schwache Schichten unter älteren Windplatten nahe der Oberfläche. An schattigen Hängen in höheren Lagen sind tief im kompakten Altschnee schwache Schichten aus großen, facettierten Kristallen erhalten. An den Nordhängen der höheren Lagen ist der Schnee in windgeschützten Bereichen oberflächlich noch pulvrig. Insgesamt liegt wenig Schnee, an den Südhängen wird die Schneedecke immer dünner." Trotz dieser recht einheitlich wirkenden Beschreibung der Schneedecke sei jedoch zu beachten, dass die Warnstufen sich in den einzelnen Regionen unterscheiden können.
Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen
| Region | Warnstufe |
|---|---|
| Allgäuer Voralpen | 1 |
| Allgäuer Alpen | 2 |
| Ammergauer Alpen | 1 |
| Werdenfelser Alpen | 2 |
| Westliche Bayrische Voralpen | 1 |
| Zentrale Bayrische Voralpen | 1 |
| Östliche Bayrische Voralpen | 1 |
| Westliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Östliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Berchtesgadener Alpen | 2 |
Was bedeutet die Gefahrenwarnung jetzt für Sie?
Entsprechend der Gefahrenstufen und des konkreten Lawinenproblems sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.
- Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).
Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 21.03.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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