Tourismus News: Regierung sieht kaum noch Bedarf für Rückholflüge aus Golfregion

Mit sechs Charterflügen hat das Auswärtige Amt rund 1.100 Deutsche aus der Golfregion zurückgeholt. Weitere sind vorerst nicht geplant. Dafür gibt es gute Gründe.

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Die Bundesregierung sieht kaum noch Bedarf für die Rückholung gestrandeter Deutscher aus der Golfregion mit Hilfe von Charterflügen. Die sechste Maschine am Donnerstag sei wahrscheinlich der letzte vom Auswärtigen Amt organisierte Flug gewesen, sagte ein Sprecher des Ministeriums in der Bundespressekonferenz in Berlin. Schon dieser Flug sei nicht mehr ganz ausgebucht gewesen. Insgesamt habe man mit den sechs Sonderflügen rund 1.100 Menschen zurückgeholt.

Diese waren infolge des Iran-Kriegs und der Luftangriffe auf arabische Staaten nicht mehr weitergekommen. Mit den sechs Sonderflügen half das Auswärtige Amt vor allem Kranken, Kindern und Frauen. Gegenwärtig gebe es noch eine niedrige dreistellige Zahl von Deutschen, die um Hilfe gebeten hätten und die vom Auswärtigen Amt betreut würden, sagte der Sprecher. Für sie stünden inzwischen aber wieder viel mehr kommerzielle Flüge zur Verfügung als noch vor wenigen Tagen.

Der Flugverkehr in der Golfregion ist derzeit stark eingeschränkt. Ursache sind die Attacken mit Raketen und Drohnen auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Bahrain und Saudi-Arabien, mit denen der Iran auf die Angriffe der USA und Israels reagiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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