Lawinenwarnung bis Stufe 2: Diese Meldung für Südliches Prättigau und andere Gebiete in der Schweiz sollten Sie heute ernstnehmen!

Kürzlich wurde für verschiedene Regionen in der Schweiz eine Lawinenwarnung herausgegeben. Welche Gefahren an welchem Ort genau lauern und welche örtlichen Besonderheiten Sie beachten sollten, erfahren Sie hier auf News.de.

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Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. (Foto) Suche
Vorsicht vor Lawinengefahr: Bitte informieren Sie sich über aktuelle Warnungen und beachten Sie sichere Routen. Bild: Adobe Stock / Naj

Das SLF meldet aktuell, dass unter anderem für die Gebiete Südliches Prättigau, Alto Moesano, Flims, Obere Maggiatäler, Bedrettotal, Calanda, Südliches Tujetsch, Nördliches Prättigau, Liechtenstein und Untere Leventina Lawinengefahr besteht. Die Meldung gilt vorerst bis zum 12.03.2026, um 16:00 Uhr.

Lawinengefahr: Darauf sollten Sie achten!

In Bezug auf die Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "In den Gebieten südlich einer Linie von der Rhône bis zum Rhein sind die seit Anfang Januar bestehenden Schwachschichten weiterhin vorhanden. Die Anzahl der Orte, an denen menschliche Aktivitäten Lawinen in den Schwachschichten der alten Schneedecke auslösen können, hat inzwischen deutlich abgenommen. Dennoch können Lawinen weiterhin groß werden.In den Gebieten nördlich einer Linie von der Rhône bis zum Rhein und im äußersten Westen des Unterwallis sind die Schwachschichten im Schneedecken meist dick bedeckt. Eine Auslösung durch menschliche Aktivitäten ist unwahrscheinlich. Mit sinkenden Temperaturen hat sich die weitere Durchfeuchtung der Schneedecke und die Vertiefung der Schwachschichten verlangsamt. Auch die Gleitschneelawinenaktivität hat in den letzten Tagen deutlich abgenommen."
Als Ursache für die Gefahrenlage wird vom Lawinenwarndienst das Altschneeproblem angegeben. Das Altschneeproblem bezieht sich auf Lawinen, die durch eine Schneeschicht ausgelöst werden, die bereits seit längerer Zeit auf dem Boden liegt und sich dadurch verändert hat. Dies kann dazu führen, dass die darunter liegenden Schichten instabil werden und sich Schneebrettlawinen oder Lockerschneelawinen lösen können. Die Gefahrenwarnung mag zwar einheitlich wirken, aber es ist wichtig zu beachten, dass die Warnstufen und die Details zur Schneebeschaffenheit je nach Region und Tageszeit variieren können.

Wo besteht aktuell Lawinengefahr in der Schweiz?

Für alle in der jüngsten Lawinenwarnung herausgegebenen Gebiete gilt die Warnstufe 2. Betroffen sind entsprechend:

  • Alto Moesano
  • Untere Leventina
  • Obere Maggiatäler
  • Bleniotal
  • Obere Leventina
  • Bedrettotal
  • Südliches Tujetsch
  • Flims
  • Calanda
  • Westliche Silvretta
  • Südliches Prättigau
  • Nördliches Prättigau
  • Liechtenstein
  • Südliches Urseren

Die hier gemeldeten Regionen sind jedoch nicht die einzigen, in denen gerade eine potenzielle Gefahr für Lawinen besteht. Vielmehr sind verteilt über die gesamte Schweiz Warnungen verschiedener Stufen weiterhin gültig.

Lawinengefahr? Was die Warnstufen bedeuten

Wie sich die Lage in nächster Zeit entwickelt, ist schwer zu sagen, auch die Meldestelle hat sich dazu bisher nicht geäußert. Wenn Sie in den betroffenen Gebieten Urlaub machen und planen, wandern oder skifahren zu gehen, ist es ratsam, sich vorab bei den örtlichen Touristinformationen zu erkundigen. In jedem Fall wird darauf hingewiesen, die ausgeschriebenen Wege und Pisten nicht zu verlassen. Entsprechend der Gefahrenstufen sollten Sie bestimmte Regeln befolgen, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. An extrem steilen Hängen können diese nur vereinzelt ausgelöst werden.

  • Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.

Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. An besonders steilen Hängen besteht die Möglichkeit von Lawinenauslösungen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass größere spontane Lawinen auftreten.

  • Insbesondere bei einem ungünstigen Aufbau der Schneedecke (Altschneeproblem) gilt erhöhte Vorsicht..

Darüber hinaus empfielt es sich, auf das konkrete Lawinenproblem zu achten:

  • Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des SLF generiert. Datenupdates erfolgen täglich (zuletzt am 12.03.2026 um 14:59 Uhr). Bitte berücksichtigen Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Laufe des Tages sowie von Tal zu Tal ändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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