Tourismus News: Israel sieht erhöhte Anschlagsgefahr für seine Bürger im Ausland

Tausende Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet. In den vergangenen Tagen sollen bereits Anschläge auf israelische Staatsbürger verhindert worden sein. Das Land spricht deshalb nun Warnungen aus.

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Israel warnt seine Bürger angesichts der angespannten Sicherheitslage in der Region vor Anschlägen im Ausland. Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran habe sich die Gefahr erhöht, die von Einzeltätern sowie von iranischen Behörden ausgehe, mahnte der Nationale Sicherheitsrat. In den vergangenen Tagen seien geplante Terrorangriffe auf Israelis vereitelt worden. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. Tausende Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet.

Im Fokus stehen den Angaben zufolge israelische und jüdische Ziele weltweit - vor allem aber in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain, die der Iran derzeit als Reaktion auf die israelische-amerikanischen Angriffe attackiert. Israelis sollen bis auf weiteres Flüge mit einem Umstieg in den VAE vermeiden und generell im Ausland jüdische sowie israelische Symbole nicht sichtbar in der Öffentlichkeit tragen, wie es in einer Mitteilung des Nationales Sicherheitsrats weiter hieß. Weiterhin wird Israelis im Ausland auch empfohlen, den Besuch von Synagogen und andere jüdische Einrichtungen zu vermeiden.

Laut Medienberichten waren mit Kriegsbeginn rund 100.000 Israelis im Ausland gestrandet. Inzwischen konnten die ersten Menschen mit Sonderflügen zurückkehren. Nach Beginn des Kriegs am Samstag hatte Israel zunächst seinen Luftraum für zivile Flugzeuge gesperrt.

Die VAE waren 2020 der erste Golfstaat, der mit Israel diplomatische Beziehungen aufnahm. Grundlage dafür waren die von den USA vermittelten sogenannten Abraham-Abkommen, die kurze Zeit später auch der Golfstaat Bahrain unterzeichnete.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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