Tourismus News: Europäische Länder starten Rettungsflüge aus Krisenregion
Polen, Frankreich und Bulgarien organisieren Evakuierungsflüge aus der Golfregion – doch nicht jedes Land hilft seinen Bürgern. Wer bleibt zurück, wer darf mit?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Neben Deutschland bemühen sich auch andere europäische Länder, ihre wegen des Iran-Kriegs in der Golfregion festsitzenden Bürger in Sicherheit zu bringen. Polens Regierungschef Donald Tusk kündigte an, innerhalb der kommenden 12 Stunden werde im Oman ein erster Evakuierungsflug landen. Dieser soll in erster Linie kranke und hilfsbedürftige Polinnen und Polen aufnehmen. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, könnten auch andere Bürger mitfliegen, so Tusk.
Nach Angaben der Regierung in Warschau halten sich allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 14.000 polnische Staatsbürger auf. Bereits am Dienstag hatte Tusk gesagt, die Flotte der Regierungsflugzeuge stehe für eine größere Evakuierungsaktion bereit, sobald dies möglich sei.
Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten hatten ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest.
Auch Frankreich und Bulgarien starten Evakuierungsflüge
Frankreich hat bereits erste Menschen aus Maskat im Oman ausgeflogen, die in der Nacht zu Mittwoch in Paris ankamen. Weitere Flüge aus Ägypten und Abu Dhabi sind geplant. Etwa 25.000 Französinnen und Franzosen sind nur übergangsweise in der Region, leben dort also nicht fest. Bulgarien brachte 180 Menschen aus Dubai mit einem Flug in Sicherheit, der am Mittwoch in Warna erwartet wurde.
Die Schweiz hat knapp 5.000 Landsleute in der Region. Sie hat keine Transportflugzeuge für Evakuierungen und setzt auf Hilfe durch die Lufthansa-Tochter Swiss. Die hat außerplanmäßig für Donnerstag einen kommerziellen Flug aus Maskat im Oman nach Zürich organisiert. Der A340 soll Gäste nach Hause bringen, die auf einem Swiss-Ticket in die Region geflogen waren, aber die Rückreise bislang nicht antreten konnten. Ebenso buchen können Schweizer, die sich beim Außenministerium mit Aufenthaltsort Oman registriert haben.
Auch von den skandinavischen Ländern sind vorerst keine Evakuierungsflüge geplant.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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