Tourismus News: Dertour-Chef: Urlaub bleibt trotz Krisen stark gefragt
Die Reiselust ist ungebrochen. Daran ändern auch Krisen wenig, heißt es vom Reiseveranstalter Dertour. Gleichzeitig wachse der Wunsch vieler Kunden nach Beratung zur Situation an den Urlaubszielen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Trotz geopolitischer Krisen beobachtet der zweitgrößte deutsche Reiseveranstalter Dertour weiterhin eine große Reiselust. "Die jüngste Zuspitzung in Nahost zeigt: Wir leben in einer zunehmend volatilen Welt. Doch trotz geopolitischer Krisen, Klimarisiken und wachsender Digitalisierung bleibt der Wunsch nach Urlaub sehr stark", sagte Dertour-Chef Christoph Debus der Deutschen Presse-Agentur. Man sei mit der Buchungsentwicklung aktuell sehr zufrieden.
Gleichzeitig beobachte das Unternehmen einen steigenden Beratungsbedarf der Kunden – und das nicht erst seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten. "Kunden informieren sich stärker zur Situation vor Ort", sagte Debus. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit nehme die Nachfrage nach Unterstützung durch Reiseveranstalter deutlich zu.
Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen auch Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion. In der Folge sitzen dort viele Reisende fest – vor allem an Flughäfen und auf Kreuzfahrtschiffen.
Reisen bis einschließlich Donnerstag abgesagt
Man beobachte die Situation mit großer Sorge und unterstütze betroffene Gäste, teilte Dertour mit. Das Unternehmen stehe im engen Kontakt mit Behörden im In- und Ausland und reagiere mit Umbuchungen, kostenfreien Stornierungen oder alternativen Rückreisemöglichkeiten. Alle Reisen in Nahostgebiete mit Reisewarnung sagte Dertour in Deutschland bis einschließlich Donnerstag ab.
Die Lage im Nahen Osten dürfte auch eines der Themen auf der heute beginnenden Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin sein, der weltgrößten Reisefachmesse.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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