Tourismus News: Lufthansa meidet Luftraum im Nahen Osten weitgehend
Der Iran-Krieg trifft auch bei der Lufthansa den Flugverkehr: Deutschlands größte Airline ergreift weitreichende Vorsichtsmaßnahmen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Lufthansa meidet wegen des Iran-Kriegs den Nahen Osten weitgehend. Bis einschließlich 8. März werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und Irak nicht von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte die größte deutsche Fluggesellschaft in Frankfurt mit. Auch Qatar, Kuweit, Bahrain, Dammam und Iran seien von dieser Vorsichtsmaßnahme betroffen. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschließlich 4. März nicht genutzt.
Flüge zu Zielen im Nahen Osten nimmt die Lufthansa - wie teils bereits verkündet - weitgehend aus ihrem Programm. So setzen die Airlines des Konzerns Verbindungen nach Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak), Dammam (Saudi Arabien) und Teheran (Iran) bis 8. März aus. Das gelte auch für Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi bis einschließlich 4. März.
Kunden können kostenlos umbuchen oder bekommen Geld zurück
Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den vollständigen Ticketpreis zurück, so die Lufthansa. "Die Sicherheit für Passagiere und Crews hat für die Lufthansa Group stets oberste Priorität."
Wegen des Iran-Kriegs sind viele Reisende, darunter auch Urlauber aus Deutschland, im Nahen Osten gestrandet. Angaben zu betroffenen Kunden machte die Lufthansa nicht.
Der Konzern beobachte kontinuierlich die Sicherheitslage im Nahen Osten und stehe in engem Kontakt mit den Behörden, so die Lufthansa. "Sobald es die Lage vor Ort und die damit verbundenen Luftraumsperrungen erlauben, werden wir über zusätzliche Flüge aus der Region entscheiden, um unseren Gästen baldmöglichst eine Heimreise anbieten zu können."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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