Tourismus News: Bergsteiger stirbt unter Schneebrettlawine in der Slowakei
Rettungssanitäter können den Verletzten aus dem Schnee befreien. Doch auf dem Heli-Transport ins Krankenhaus stirbt er.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Eine Schneelawine hat in der slowakischen Hohen Tatra einen Bergsteiger verschüttet. Der 32 Jahre alte Tscheche konnte nach Angaben der Bergrettung noch lebend aus den Schneemassen befreit werden. Er starb aber während des Hubschrauberflugs zum nächsten Krankenhaus. Nur eine Woche zuvor waren ebenfalls in der slowakischen Hohen Tatra zwei ungarische Touristen im Alter von 37 und 38 Jahren unter einer Lawine gestorben.
Wie die Bergrettung am Abend auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, war der Tscheche mit einem Begleiter im Gebiet des sogenannten Gerlsdorfer Kessels (auf Slowakisch Gerlachovsky kotol) nahe der Gerlsdorfer Spitze, dem höchsten Berg der Slowakei, unterwegs gewesen. Dabei wurde der 32-Jährige von einer Schneebrettlawine mitgerissen. Sein Begleiter verlor ihn dadurch zwar aus den Augen, konnte aber die Bergrettung alarmieren.
Zwei per Hubschrauber an den Unglücksort gebrachte Rettungssanitäter sahen aus der Luft, dass der Bergsteiger nicht vollkommen verschüttet war. Er zeigte aber keine Lebenszeichen. Trotz ihrer Wiederbelebungsversuche, die sie auch im Hubschrauber fortsetzten, konnten sie den Mann nicht retten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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