Lawinenwarnung bis Stufe 3: Diese Meldung gilt aktuell für den deutschen Alpenraum
Am 15.01.2026 wurde für die Region Allgäuer Alpen Mitte in den deutschen Alpen eine Lawinenwarnung herausgegeben. Wo genau in Bayern welche Gefahrenstufe gilt und was Sie vor Ort beachten müssen, erfahren Sie hier bei News.de.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die LWD Bayern meldete am 15.01.2026 um 16:00 Uhr, dass für die Gebiete Allgäuer Alpen Mitte Lawinengefahr besteht. Die Warnung ist vorerst bis zum 16.01.2026 gültig.
"Mit zunehmender Höhe zunehmend ungünstige Schneeschichtung."
"Mit zunehmender Höhe zunehmend ungünstige Schneeschichtung."; warnte die Meldestelle. Weiterführend gilt: "Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1600 Metern erheblich, darunter gering. Das Hauptproblem in höheren Lagen ist eine anhaltende Schwachschicht. An einigen Stellen können durch geringe Zusatzbelastungen Trockenlawinen ausgelöst werden. Lawinengefährdete Stellen befinden sich vor allem an steilen Hängen mit Nordwest- bis Ost- und Südostexposition sowie in Rinnen und Mulden am Übergang von wenig zu viel Schnee. Die Anzahl und Ausdehnung der lawinengefährdeten Stellen nimmt mit der Höhe zu. Schneebrettlawinen können gelegentlich gross werden. Auch Nässeschnee ist bei Tagesveränderungen problematisch. Nassschneelawinen können sich in sehr steilem Gelände lösen, insbesondere wenn sie der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Sie können kleine bis mittlere Ausmasse erreichen."
Details zur Lawinenwarnung: Schneebeschaffenheit und Lawinenprobleme
Begründet wird die aktuelle Gefahrenlage durch die als Lawinenprobleme definierten Kategorien Altschneeproblem und Nassschneeproblem. Bezüglich der Schneebeschaffenheit meldet die Zentrale: "Ältere, dicke Triebschneeansammlungen liegen im oberen Teil der Schneedecke, stellenweise auf weichen, kantigen Schichten oder Oberflächenreif, oft im Bereich von Krusten. In hohen Lagen besteht die Basis der Schneedecke aus facettierten Kristallen. Bis in hohe Lagen ist die Schneedecke, die Schneedecke, an vielen Stellen bis zum Boden durchnässt. In mittleren Höhenlagen und an sonnigen Hängen in hohen Lagen bildet sich über Nacht eine Schmelz-Gefrier-Kruste an der Oberfläche. An sonnigen Hängen weicht diese während der Tagesveränderungen wieder auf, wodurch der Schnee seine Bindung verliert." Weitere Details seien jedoch in den einzelnen Regionen des deutschen Alpenraums individuell stark ausgeprägt.
Die Warnstufen im Überblick - Hier gelten aktuell folgende Warnstufen
| Region | Warnstufe |
|---|---|
| Allgäuer Voralpen | 2 |
| Allgäuer Alpen | 3 |
| Ammergauer Alpen | 2 |
| Werdenfelser Alpen | 2 |
| Westliche Bayrische Voralpen | 2 |
| Zentrale Bayrische Voralpen | 2 |
| Östliche Bayrische Voralpen | 2 |
| Westliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Östliche Chiemgauer Alpen | 1 |
| Berchtesgadener Alpen | 2 |
Was bedeutet die Gefahrenmeldung jetzt für Sie?
Entsprechend der Gefahrenstufen und der konkreten Lawinenprobleme sollten Sie bestimmte Regeln beachten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
Bei Stufe 1 ist die Gefahr für Lawinen gering. Diese können lediglich vereinzelt an sehr steilen Hängen ausgelöst werden.
- Für Personen, die sich im ungesicherten Gelände aufhalten, wird empfohlen, extrem steile Hänge einzeln zu befahren und die Absturzgefahr immer im Auge zu behalten.
Bei Stufe 2 wird die Gefahrensituation als mäßig eingeschätzt. Lawinen können vor allem an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
- Besondere Vorsicht gilt allerdings bei einem ungünstigen Schneedeckenaufbau (Altschneeproblem).
Bei Stufe 3 ist die Lawinengefahr erheblich. Anzeichen für diese Gefahr sind das Auftreten von spezifischen Geräuschen und Rissen. Vor allem an steilen Hängen mit bestimmten Höhenlagen können Lawinen leicht ausgelöst werden.
Für Wintersportler stellt dies die gefährlichste Situation dar und es ist unbedingt ratsam, risikomindernde Maßnahmen zu treffen und sehr steile Hänge zu vermeiden.
Unerfahrene Wintersportler sollten sich besser auf geöffneten Abfahrten und Routen aufhalten.
Meiden Sie große Steilhänge, denn das Altschneeproblem ist eine der Hauptursachen von tödlichen Lawinenunfällen bei Wintersportlern.
Wenn es auf eine trockene Schneedecke regnet, tritt das Problem in der Regel unmittelbar auf. Gutes Timing und eine gute Tourenplanung sind entscheidend bei der Lawinenvermeidung. Deshalb sollten Sie Lawinenauslaufbereiche beachten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten der LWD Bayern generiert. Datenupdates gibt es täglich (zuletzt am 15.01.2026 um 16:00 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sich die Gefahrenstufen und Wetterbedingungen im Verlauf des Tages sowie von Tal zu Tal verändern können. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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