Medien: Burda trennt Mediengeschäft und Beteiligungen bis 2028
Zwei Bereiche, zwei eigenständige Unternehmen: Burda setzt seinen Umbau fort. Welche Aufgaben künftig bei Burda Media und Burda Equity liegen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Der Medienkonzern Hubert Burda Media treibt seinen Umbau voran und will sein Medien- und Beteiligungsgeschäft künftig auch rechtlich voneinander trennen. Aus den beiden Geschäftsbereichen sollen zwei eigenständige Unternehmen werden, wie Burda mitteilte. Die Neuordnung solle spätestens 2028 abgeschlossen sein. An den Eigentümerverhältnissen ändert sich nichts: Hubert Burda und seine Kinder Elisabeth Burda Furtwängler und Jacob Burda bleiben mit ihren bisherigen Anteilen an beiden Unternehmen beteiligt. Zu den bekanntesten Burda-Marken gehören "Bunte" und "Focus".
Die beiden Unternehmen sollen künftig unter den Namen Burda Media und Burda Equity geführt werden. Burda Media bündelt das Medien- und Verlagsgeschäft, Burda Equity übernimmt die digitalen Beteiligungen und das Investmentgeschäft. Beide Bereiche bekommen den Angaben zufolge eine eigenständige Führung und sollen künftig unabhängig voneinander arbeiten können.
"Wir schaffen jetzt auch die strukturellen Voraussetzungen, die Burda Media und Burda Equity brauchen, um ihr volles Potenzial zu entfalten", sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Marc Al-Hames, in der Mitteilung. Beide Geschäftsbereiche hätten unterschiedliche Anforderungen. Im Mediengeschäft gehe es vor allem um starke Marken und digitale Angebote, Burda Equity solle als eigenständige Beteiligungsgesellschaft arbeiten.
Neue Aufgaben für Burda-Manager
Für das deutsche Mediengeschäft bleibt Elisabeth Varn verantwortlich, die den Posten erst im Juli übernommen hatte. Das ausländische Portfolio wird von Finanzvorständin Lydia Rullkötter gesteuert. Burda will seine Medienangebote künftig stärker auf direkte Kundenbeziehungen und den Einsatz künstlicher Intelligenz ausrichten. Zugleich sollen Strukturen angepasst und Aufgaben zusammengelegt werden.
An der Spitze von Burda Equity steht künftig Maximilian Preisser. Der Manager war erst kürzlich zum Vorstandssprecher des Gesamtkonzerns ernannt worden. Als CEO der neuen Beteiligungsgesellschaft soll er das Investmentgeschäft verantworten. Burda Equity soll künftig auch eigenständig Partnerschaften mit Investoren eingehen und zusätzliches Kapital einwerben können.
Umbau läuft bereits seit 2025
Burda hatte bereits im Frühjahr 2025 damit begonnen, sein Geschäft stärker in die Bereiche Media und Equity aufzuteilen. Auch innerhalb des deutschen Mediengeschäfts gibt es Veränderungen: Der Burda-Verlag und der Digitalpublisher BurdaForward werden zusammengeführt. Künftig sollen gedruckte und digitale Angebote der einzelnen Marken stärker aus einer Hand gesteuert werden. Das betrifft unter anderem "Focus" und "Bunte".
Zuletzt hatte es zudem mehrere Veränderungen in der Führung gegeben. Erst zum 1. Juli übernahm Elisabeth Varn die Verantwortung für das deutsche Mediengeschäft. Ihr Vorgänger Jan Wachtel hatte Burda nach nur einem halben Jahr wieder verlassen. Seit Februar 2025 übernehmen zudem Elisabeth Burda Furtwängler und Jacob Burda mehr Verantwortung im Unternehmen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Promis":
- Promi-News: Noch mehr Geheimnisse: "Der perfekte Urlaub"
- Promi-News: Rapper Haftbefehl nach Klinikaufenthalt in Reha-Behandlung
- Wirbel um Ehefrau von Prinz Harry: Herzogin Meghan mies ausgebeutet - Star-Regisseur bezieht Stellung
- Prinz Harry und Meghan Markle: Neuer Sussex-Rückschlag - wichtige Verbündete macht sich aus dem Staub
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.