Britney Spears: Von Tabus bis Zusammenbruch - die fünf größten Aufreger der Pop-Prinzessin
Britney Spears sorgte während ihrer aktiven Karriere immer wieder für Schlagzeilen. Neben ihrem legendären Kuss mit Madonna bei den VMAs waren es vor allem ihre privaten Momente, die schnell als Skandale die Titelseiten füllten.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Tabubruch mit Madonna – Britney Spears und der legendäre VMA-Kuss
- Sängerin zwischen 55-Stunden-Ehe und Zusammenbruch
- Paparazzi-Jagd auf Britney Spears
Britney Spears zählt zu den prägendsten Künstlerinnen in der Popmusik. Mit ihren Auftritten und Musikvideos setzte sie neue Maßstäbe, die bis heute unvergessen bleiben. Doch ihre Karriere verlief nicht immer so rosarot wie noch zu Beginn. Jede Krise schuf ein für die Außenwelt skandalöses Momentum bis hin zu den dokumentierten Zusammenbrüchen. Ein Überblick.
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Tabu bei den VMAs - Britney Spears und Madonna knutschen
Der 28. August 2003 markiert den Wandel des Stars, der fröhliche Pop-Hits sang, hin zu einer Künstlerin, die das brave Mädchen-Image bei den MTV Video Music Awards an dem Abend abstreifte. Was war passiert? Zusammen mit Christina Aguilera und Madonna eröffnete Britney Spears die Veranstaltung. Die drei sangen bei den VMAs "Like a Virgin" in kurzen Spitzen-Brautkleidern. Was als generationale Verbindung vorgesehen war, erzeugte ein enormes Medienecho, nachdem sich Britney Spears und Madonna live auf der Bühne küssten. Schnell sah es die Presse als Tabubruch an. Besonders, weil die Pop-Sängerin vorher in der Öffentlichkeit als unschuldiger Teenager galt. Bereits zwei Jahre zuvor sorgte sie mit dem Video zu "I'm A Slave 4 U" für einen Wandel.
Skandal um 55-Stunden-Ehe der Sängerin
Mehrere Monate später erlaubte sich Britney Spears nach eigenen Aussagen einen "Scherz, der zu weit gegangen ist". Mit ihrem Jugendfreund Jason Alexander reiste sie nach Las Vegas, wo sie ihn am 3. Januar 2004 heiratete. Ihr Management und Anwälte reagierten sofort darauf und die Ehe wurde nach 55 Stunden annulliert.Der Vorfall löste wochenlange Spekulationen über ihren Zustand und den Einfluss ihres Managements aus. Diese Debatte sollte die Künstlerin in den folgenden Jahren nicht loslassen.
Sie ließ ihr Baby fast fallen – Paparazzi-Jagd auf die Popsängerin
Ihr Erfolg hatte negative Folgen. Paparazzi verfolgten die "Baby One More Time"-Sängerin auf Schritt und Tritt – so auchan einem Tag, als sie mit ihrem ältesten Sohn Sean Preston auf dem Schoß Auto fuhr. Die Kameras rückten ihr während ihrer zweiten Schwangerschaft nicht von der Seite. Es kursierten später Bilder, auf denen sie ihren Sohn fast fallen ließ. Beide Vorfälle wurden nach Angaben von Britney Spears in ihren Memoiren "Woman In Me" genutzt, um sie als schlechte Mutter darzustellen. Die Fotografen sollen alles, was sie mit den Babys machte, aufgenommen haben. Sean Preston hatte sie nur auf dem Schoß, um den Paparazzi zu entkommen. "Auch im Malibu Country Mart wurde ich mit ihm von den Paparazzi in die Enge getrieben – sie fotografierten mich ununterbrochen, während ich, gefangen in dieser Situation, ihn festhielt und weinte", schreibt sie.
Britney Spears und der öffentliche Zusammenbruch
Es folgte ein Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline um die beiden Söhne Sean Preston und Jayden James. In dieser Zeit erlebte sie den Höhepunkt der medial begleiteten Krise. Am 16. Februar 2007 betrat Spears unangemeldet einen Friseursalon in Los Angeles und rasierte sich vor den Linsen zahlreicher Paparazzi selbst die Haare ab. Die Bilder gingen um die Welt. Nach monatelanger Verfolgung durch Paparazzi, persönlicher Belastung und einer gescheiterten Reha-Einweisung markierten die Bilder den Zusammenbruch eines Weltstars. Spears erklärte Jahre später in ihren Memoiren, dass der Schritt eine Reaktion auf den ständigen Druck war, ihr Äußeres kontrollieren zu lassen.
Britney Spears beendet ihre Vormundschaft
Es folgte eine 13 Jahre andauernde Vormundschaft durch ihren Vater Jamie Spears. Im Juni 2021 sagte Britney Spears erstmals persönlich vor dem Obersten Gericht in Los Angeles aus, um die seit 2008 bestehende Vormundschaft zu beenden. Erstmals bekam sie die Gelegenheit, selbst für sich zu sprechen. Vor Gericht sprach sie davon, in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt gewesen zu sein und gezwungen worden zu sein, zu arbeiten. Gleichzeitig schilderte sie systematischen Machtmissbrauch. Zuvor setzen sich viele Fans für sie ein. Die #FreeBritney-Bewegung sorgte für weltweite mediale Aufmerksamkeit, wodurch das Anliegen endlich in der Justiz ankam. Im November 2021 hob die Richterin die Vormundschaft vollständig auf. Seitdem lebt Britney Spears endlich frei.
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bos/loc/news.de
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