Benjamin "PAC" Satterley ist tot: Wrestling-Star (40) plötzlich gestorben - Fans und Freunde völlig entsetzt
Nur wenige Stunden vor seinem Tod stand PAC noch im Ring und kämpfte vor Tausenden Fans um einen Titel - jetzt trauert die gesamte Wrestling-Welt um den 40-jährigen Briten, dessen plötzliches Ableben alle fassungslos zurücklässt.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Benjamin "PAC" Satterley ist tot
- Todesursache von Wrestling-Star unklar
- Fans und Freunde fassungslos nach Tod
Der britische Wrestler Benjamin Satterley, weltweit unter seinem Ringnamen PAC bekannt, ist im Alter von 40 Jahren verstorben. Nur einen Tag zuvor hatte Satterley noch bei der AEW-Großveranstaltung "All Out" nahe Chicago im Ring gestanden. Im Eröffnungskampf des Pay-per-Views trat er gegen Andrade El Idolo um die AEW National Championship an. Es war sein letzter Auftritt.
Benjamin "PAC" Satterley ist tot - Todesursache bleibt unklar
All Elite Wrestling gab den Tod des gebürtigen Engländers aus Newcastle upon Tyne bekannt. Eine Todesursache wurde bislang nicht mitgeteilt. AEW würdigte den Verstorbenen als Wrestler, der seit seinem Karrierebeginn 2004 Fans auf der ganzen Welt mit innovativen Flugmanövern und herausragendem Können begeistert habe. Die Promotion sprach seiner Familie, seinen Freunden und Fans ihr Beileid aus.
Tony Khan über toten Benjamin "Pac" Satterley: "Er hat Exzellenz definiert"
AEW-Präsident Tony Khan äußerte sich kurz nach der offiziellen Mitteilung persönlich zum Tod Satterleys. Khan hob dabei nicht nur dessen Leistungen im Ring hervor, sondern würdigte ihn ausdrücklich als Menschen. PAC habe "Exzellenz definiert", so Khan. Er beschrieb den Verstorbenen als geliebten Ehemann und Freund, dessen Wrestling-Wissen, Athletik, Professionalität und Beständigkeit außergewöhnlich gewesen seien. "Möge Ben in Frieden ruhen", schloss Khan seine Abschiedsbotschaft.
Besonders erschütternd wirkt im Nachhinein ein Beitrag von Andrade El Idolo. Dieser hatte am Sonntagmorgen - Stunden vor Bekanntwerden des Todes - noch erklärt, PAC müsse künftig World Champion werden. Er müsse dafür lediglich die "Death Riders", das Wrestling-Stable dem PAC bei AEW angehörte, verlassen. Zahlreiche Fans kehrten später zu diesem Post zurück und hinterließen Abschiedsbotschaften.
"Er war unser Licht" - Wrestling-Welt trauert um toten PAC
Marina Shafir, Mitglied der Death Riders, schilderte bei "Warrior Wrestling" einen bewegenden letzten Moment. Sie habe PAC erst am Vortag umarmt und ihm gesagt, dass sie ihn liebe. Shafir beschrieb ihren Kollegen als außergewöhnlich bescheidenen Menschen, dem gar nicht bewusst gewesen sei, welchen Eindruck er auf andere machte. "Er war unser Licht", sagte sie.
Will Ospreay bezeichnete PAC als einen der bedeutendsten Wrestling-Exporte Großbritanniens und als persönliches Vorbild. Er beendete seinen Abschied mit den Worten "Für immer unser BASTARD". Lance Archer gestand, nach der Nachricht zunächst gezögert zu haben, überhaupt aufzutreten. Jon Moxley habe ihm geraten, trotzdem in den Ring zu steigen – auch im Gedenken an verstorbene Kollegen. Swerve Strickland brachte seine Fassungslosigkeit auf den Punkt: "Ich kann nicht, Mann...."
Benjamin "PAC" Satterley: Vom Indie-Ring in Newcastle bis zum Champion bei WWE
Satterleys Weg begann in der britischen Independent-Szene, führte ihn nach Japan zu Dragon Gate und zu US-Promotions wie Pro Wrestling Guerrilla und Chikara. 2012 nahm ihn WWE unter Vertrag. Unter dem Namen Adrian Neville holte er bei NXT sowohl die Tag-Team-Titel als auch 2014 die NXT Championship durch einen Sieg über Bo Dallas.
Nach dem Wechsel ins Hauptprogramm 2015 avancierte er zum Aushängeschild der Cruiserweight-Division und sicherte sich dort zweimal den Titel. Sein aggressiver Ringcharakter brachte ihm den Beinamen "The Bastard" ein. 2019 kehrte er zum Namen PAC zurück und unterschrieb bei AEW. Dort wurde er erster All-Atlantic Champion und gewann mit der Death Triangle die World Trios Championship.
Letzter Kampf am Ort seines größten AEW-Debüts
Satterleys Karriere endete ausgerechnet bei jener Veranstaltung, die sieben Jahre zuvor einen Wendepunkt markiert hatte. Bei AEW All Out 2019 hatte er mit einem Sieg über Kenny Omega einen der ersten großen Höhepunkte seiner Zeit bei der Promotion gefeiert.
rut/news.de
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