Igho "Tiny" Ubiribo: Reality-Star stirbt nach Beauty-Eingriff in Bangkok

Ein kosmetischer Eingriff wurde dem Influencer und Unternehmer Igho "Tiny" Ubiribo zum Verhängnis. Laut der Londoner Gerichtsmedizin gelangte die injizierte Hyaluronsäure in seine Lunge - mit tödlichen Folgen.

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Ein Influencer ist nach einer missglückten Beauty-OP gestorben. (Foto) Suche
Ein Influencer ist nach einer missglückten Beauty-OP gestorben. Bild: picture alliance/dpa | Katharina Kausche
  • Reality-Star Igho "Tiny" Ubiribo stirbt nach Beauty-Eingriff
  • Igho "Tiny" Ubiribo bricht nach der Massage zusammen
  • Tod von Influencer Ubiribo: Hyaluronsäure in der Lunge nachgewiesen
  • Fachärzte warnen seit Jahren vor schweren Komplikationen

Ein kosmetischer Eingriff wurde dem britisch-nigerianischen Influencer und Unternehmer Igho "Tiny" Ubiribo zum Verhängnis. Der 43-Jährige ließ sich Anfang März in einer Bangkoker Klinik einen sogenannten Filler an seinem besten Stück injizieren - nur wenige Stunden später war er tot. Darüber berichtet die "Bangkok Post"

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Reality-Star Igho "Tiny" Ubiribo stirbt nach Beauty-Eingriff

Wie eine Untersuchung der Londoner Gerichtsmedizin nun ergab, starb Ubiribo an einer Lungenembolie. Die bei dem Eingriff verwendete Hyaluronsäure war in seine Lunge gelangt. Der Influencer, der auf Instagram rund 185.000 Follower hatte und für seinen aufwendigen Lebensstil bekannt war, hatte sich den Eingriff offenbar während eines Luxusaufenthalts in der thailändischen Hauptstadt vornehmen lassen.

Igho "Tiny" Ubiribo bricht nach der Massage zusammen

Den Ermittlungen zufolge wurden Ubiribo bei dem Eingriff 40 Milliliter Hyaluronsäure sowie Lidocain gespritzt. Anschließend kehrte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Danielle Simba Allen (44) zurück in ihr Hotel. Das Paar ließ sich dort eine Massage geben.

Während der Behandlung traten bei dem 43-Jährigen unvermittelt heftige Schmerzen im Brustbereich auf. Er brach mehrfach zusammen. Ein Rettungswagen transportierte ihn daraufhin in ein Krankenhaus in Bangkok. Die dortigen Mediziner gingen von einer lebensbedrohlichen Lungenembolie aus und ordneten eine Computertomografie an. Doch zur Durchführung der Untersuchung kam es nicht mehr: Ubiribo verlor das Bewusstsein. Über 100 Minuten lang versuchten die Ärzte dem Bericht zufolge vergeblich, ihn zu reanimieren.

Tod von Influencer Ubiribo: Hyaluronsäure in der Lunge nachgewiesen

Erst Monate nach dem Tod untersuchten britische Gerichtsmediziner den Fall genauer. Bei der Obduktion entdeckten sie in Ubiribos Lunge Substanzen, die mit der injizierten Hyaluronsäure übereinstimmten. Das Füllmaterial war demnach in den Blutkreislauf gelangt und hatte die tödliche Embolie ausgelöst.

Die zuständige Londoner Gerichtsmedizinerin Jean Harkin kam in ihrem abschließenden Bericht zu einem eindeutigen Ergebnis: Ubiribo sei "als Folge eines kosmetischen Eingriffs im Ausland" gestorben. Als offizielle Todesursache wurde laut "Bild" eine Lungenembolie infolge der Hyaluronsäure-Injektion dokumentiert.

Fachärzte warnen seit Jahren vor schweren Komplikationen

Solche Filler-Behandlungen werden von zahlreichen Kliniken weltweit als unkomplizierte kosmetische Maßnahme zur Umfangvergrößerung angepriesen. Doch Mediziner weisen seit Langem auf die erheblichen Risiken solcher Eingriffe hin.

Zu den möglichen Komplikationen zählen neben Infektionen und Narbenbildung auch Gefäßverschlüsse und Empfindungsstörungen. In seltenen Fällen können die Eingriffe - wie im Fall von Igho Ubiribo - lebensbedrohliche Folgen haben, wenn das injizierte Material in die Blutbahn gelangt.

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