Ivanka Trump: Trump-Wut nicht zu stoppen - Ivanka entsetzt mit Nachricht nach Dolly Partons Tod
Nach ihrem Dolly-Parton-Post eskaliert die Wut gegen Ivanka Trump. Kritiker werfen der Präsidententochter Heuchelei vor, weil sie ein Zitat über Liebe und Akzeptanz teilte, während ihr Vater regelmäßig seine Gegner beleidigt.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Ivanka Trump zitiert Dolly Parton nach ihrem Tod
- Trump-Wut trifft Ivanka nach emotionalem Post
- Trump-Vertraute trauern um Dolly Parton - Fans sind fassungslos
Die Country-Legende Dolly Parton ist tot. Die Sängerin, die mit Hits wie "9 to 5" Musikgeschichte schrieb, verstarb im Alter von 80 Jahren. Wie ihre Sprecher gegenüber dem Magazin "People" mitteilten, erlag sie einer kurzen Krebserkrankung. Der Tod der Ikone löste weltweit Trauer aus - und sorgte für eine hitzige Debatte in den sozialen Medien. Mittendrin: Ivanka Trump. Die Tochter von US-Präsident Donald Trump, die zuletzt mit vermeintlichen Umzugsplänen für Wirbel sorgte, zog mit einem emotionalen Trauerpost den Zorn zahlreicher Nutzer auf sich. Der Vorwurf: Heuchelei.
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Ivanka Trump zitiert Dolly Parton nach ihrem Tod
Ivanka Trump teilte auf ihrem X-Kanal ein Zitat der verstorbenen Sängerin, das für erheblichen Wirbel sorgte. Die Worte "Ich kritisiere und verurteile nicht; ich liebe und akzeptiere" hätten seit dem ersten Hören tiefen Widerhall in ihr gefunden, schrieb die Trump-Tochter. Sie verwies darauf, diese "Weisheit" Partons bereits 2024 bei einem Auftritt in Lex Fridmans Podcast geteilt zu haben.
Das Zitat stammt aus einem Interview, das Parton 2023 dem "Hollywood Reporter" anlässlich ihres gemeinsamen Songs mit Kid Rock gab. Damals verteidigte sie die Zusammenarbeit mit den Worten: "Nur weil ich dich liebe, heißt das nicht, dass ich Kid Rock nicht liebe." Im Fridman-Podcast zog Ivanka zudem einen persönlichen Vergleich: Parton erinnere sie an ihre 2022 verstorbene Mutter Ivana. "Sie ist so authentisch sie selbst" und führe "mit viel Liebe und Positivität", schwärmte sie.
Trump-Wut trifft Ivanka nach emotionalem Post
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Unter Ivankas Beitrag beim Netzwerk X machten Kommentatoren unmissverständlich klar, was sie von der zur Schau gestellten Nächstenliebe hielten.
- "Dein Vater und deine Brüder demonstrieren jeden Tag rund um die Uhr das genaue Gegenteil", schrieb ein Nutzer.
- Ein anderer fragte pointiert, warum sie ihrem Vater, der täglich Frauen herabwürdige, nicht selbst diesen Rat erteile.
Die Kritik kam nicht von ungefähr: Der Präsident hat eine dokumentierte Geschichte verbaler Übergriffe auf Journalistinnen.
- CNN-Reporterin Kaitlan Collins fragte er wiederholt, warum sie "nie lächle".
- Bloomberg-Korrespondentin Catherine Lucey bezeichnete er als "Schweinchen", nachdem sie ihn im vergangenen Jahr zu den Epstein-Akten befragt hatte.
- Weitere Kommentatoren verwiesen zudem auf Partons langjährige Unterstützung der LGBTQ-Community - einer Gruppe, die unter der Trump-Regierung zunehmend unter Druck geraten ist.
Trump-Vertraute trauern um Dolly Parton - Fans sind fassungslos
Ivanka war bei Weitem nicht die Einzige aus dem Trump-Umfeld, die für ihre Trauerbekundung Gegenwind erntete. Auch die Würdigungen von Parlamentspräsident Mike Johnson, Usha Vance und Bildungsministerin Linda McMahon wurden in den Kommentarspalten regelrecht zerpflückt.
- Johnson schrieb auf X, Parton habe "ihren außergewöhnlichen Erfolg genutzt, um unzählige andere emporzuheben". Die Antwort eines Nutzers fiel vernichtend aus: "Sie hat ganz allein mehr Gutes für die Bürger dieses Landes getan als ihr Clowns jemals zusammen."
- Usha Vance berichtete, ihre Familie habe Partons Wohltätigkeitsprogramm "Imagination Library" genutzt, das Kindern kostenlos Bücher zuschickt. Ein Kommentator konterte trocken: "Euch ist schon klar, dass es Republikaner sind, die in diesem Land Bücher verboten haben, oder?"
- McMahon lobte ebenfalls Partons Leseförderungsprogramm - und erntete ähnlich scharfe Reaktionen.
Dolly Parton ließ sich von Donald Trump nicht vereinnahmen
Dolly Parton hatte sich zeitlebens bewusst aus dem politischen Schlagabtausch herausgehalten. In einem Interview mit "USA Today" aus dem Jahr 2020 erklärte sie ihre Haltung unmissverständlich:
- "Ich mische mich nicht gern in Politik ein, denn ich habe genauso viele republikanische Fans wie demokratische."
Sie wolle niemanden vor den Kopf stoßen und habe das Recht, ganz bei sich selbst zu bleiben. Von Donald Trump ließ sie sich nicht vereinnahmen - ebenso von den US-Demokraten. Dass ausgerechnet Vertreter des Trump-Lagers nun ihre Worte über Liebe und Akzeptanz zitierten, empfanden viele Nutzer in den sozialen Medien als besonders bitter.
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rut/news.de
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