Sarah Engels: Späte Ehe-Beichte über Pietro Lombardi – "Ich kann nicht mehr"

Sarah Engels sprach im Podcast mit Marle Lufen schonungslos ehrlich über ihre Karriere-Anfänge und die Ehe mit Ex-Partner Pietro Lombardi. Dabei offenbart sie, wie sehr die Sängerin damals schon litt. Die Hintergründe.

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Sängerin Sarah Engels (33) spricht im Podcast mit Marlene Lufen über die schwierigen Anfänge ihrer Karriere. (Foto) Suche
Sängerin Sarah Engels (33) spricht im Podcast mit Marlene Lufen über die schwierigen Anfänge ihrer Karriere. Bild: picture alliance/dpa/Carsten Koall
  • Sarah Engels packt über ihre schwerste Zeit mit Pietro Lombardi aus
  • Kameras im eigenen Zuhause: "Ich will eigentlich, dass alle jetzt hier gehen"
  • ESC-Kandidatin spricht offen über Überforderung und emotionale Erschöpfung
  • Zehn Jahre später zieht sie einen klaren Schlussstrich unter ihre Vergangenheit

Sängerin Sarah Engels zeigte beim diesjährigen ESC, wie stark und selbstbewusst die ehemalige DSDS-Kandidatin auf der Bühne performen kann. Auch wenn der Erfolg sich nicht in der Punktezahl niederschlug, hat Sarah ein richtiges Kämpferherz bewiesen. Dass sie genau diese Fähigkeit bereits früh in ihrer Karriere hart erarbeiten musste, verrät die Sängerin und Influencerin nun im Podcast "M wie Marlene".

Sarah Engel: Zeit mit Pietro Lombardi war für sie sehr belastend

Im Gespräch mit der Frühstücksfernsehen-Moderatorin spricht Sarah schonungslos ehrlich über private Ehe-Details mit Pietro Lombardi. Der Sänger, der zuletzt mit einer niedlichen Baby-Neuigkeit überraschte, lernte Sarah während der Teilnahme bei der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" kennen. Nur kurze Zeit später folgte dann die Hochzeit. Sohn Alessio machte das Familienglück wenig später perfekt. Doch die Ehe zerbrach. Der damalige Druck war für Sarah einfach zu viel, wie sie nun gegenüber Marlene Lufen berichtet. Eine gemeinsame Doku-Soap über das Familienleben und den gemeinsamen Hausbau mit Ex-Mann Pietro brachte schließlich das Fass zum Überlaufen.

Haus-Doku-Soap und wenig Privatsphäre

Kamerateams im eigenen Zuhause, null Rückzugsmöglichkeiten und das ständige Gefühl, funktionieren zu müssen. Heute, mehr als ein Jahrzehnt später, blickt Sarah mit emotionalem Abstand auf diese Zeit zurück – und macht unmissverständlich klar, dass sie alte Geschichten nicht mehr kommentieren wird.

Sarah ehrlich: "Ich will eigentlich, dass alle jetzt hier gehen"

Zwischen 2015 und 2016 filmten Fernsehteams praktisch jeden Meilenstein im Leben des damaligen Paares – den Hausbau, die Geburt von Sohn Alessio und gemeinsame Wohnmobil-Reisen. Für Millionen Zuschauer war das Unterhaltung, für Engels wurde das eigene Zuhause zur Dauerbaustelle ohne Privatsphäre.

Im Podcast schildert sie, wie überwältigend die Situation für die damals 22-Jährige war: "Diese ganzen Kameras, jetzt begleiten die dich die ganze Zeit, in deinem Haus, und irgendwie fühlt sich das falsch an. Ich will eigentlich, dass alle jetzt hier gehen, und ich will einfach nur alleine sein."

Schon in der Anfangszeit habe sie sich immer wieder gefragt, was sie da eigentlich tue, so Engels. Doch der Rückzugsort, den sie so dringend gebraucht hätte, existierte schlicht nicht mehr.

Funktionieren um jeden Preis – nach DSDS wurde alles nur noch schlimmer

Statt auf die Alarmsignale ihres Körpers und ihrer Psyche zu reagieren, schaltete Engels in einen reinen Überlebensmodus. Die Dreharbeiten im eigenen Heim betrachtete sie irgendwann nur noch als Pflichtprogramm: "Das war dann für mich ein Job und das war dann so: 'Du musst da jetzt durch'", erinnert sie sich im Podcast.

Ihre eigenen Grenzen ignorierte sie dabei konsequent und trieb sich stattdessen immer weiter in Richtung totaler Erschöpfung. "Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, als würde ich mich bestrafen wollen und sagen wollen: 'Tut weh, aber das musst du jetzt durchhalten'", beschreibt die diesjährige ESC-Kandidatin die destruktive Dynamik jener Jahre. Selbstfürsorge hatte in diesem System schlicht keinen Platz.

Zehn Jahre später: "Manche sind in der Zeit stehen geblieben"

Inzwischen hat Engels ein völlig anderes Kapitel aufgeschlagen. Seit Mai 2021 ist sie erneut verheiratet, im Dezember desselben Jahres kam ihre mittlerweile vierjährige Tochter zur Welt. Der zeitliche Abstand zu den belastenden Doku-Soap-Jahren gibt ihr heute die Gelassenheit, öffentliche Sticheleien und Spekulationen über ihre Vergangenheit konsequent zu ignorieren.

Auf Lufens Frage, weshalb sie alte Geschichten nicht mehr kommentiere, antwortete Engels nüchtern: "Wofür denn auch? Viele Dinge sind zehn Jahre her und ich bin mittlerweile wieder verheiratet. Ich habe noch eine vierjährige Tochter bekommen. Also, es ist so viel Zeit vergangen." Wer immer noch in dieser Vergangenheit grabe, sei dort offenbar hängen geblieben – sie selbst jedenfalls nicht, so die 33-Jährige.

Auch Ex-Ehemann Pietro fand in Influencerin Laura Maria Rypa ein neues Liebesglück und bekam zwei weitere Söhne. Doch die Beziehung zerbrach mit einem lauten Knall - Negativ-Presse inklusive. Pietro und Laura, die bekanntermaßen immer wieder eine On-Off-Beziehung führten, funktionieren als Elternpaar gegenüber der Öffentlichkeit, auch wenn es immer wieder Gerüchte um ein erneutes Liebescomeback gibt.

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