Victor Willis tot: Traurige Nachricht via Facebook - Frontmann der Village People (†74) tot

Mit Hits wie "Y.M.C.A." und "Macho Man" prägte Victor Willis eine ganze Ära – und verdiente zuletzt Millionen, weil Donald Trump zu seiner Musik tanzte. Nun ist der Frontmann der Village People im Alter von 74 Jahren gestorben.

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Trauer um den Frontmann der Village People - Victor Willis ist tot (Symbolbild). (Foto) Suche
Trauer um den Frontmann der Village People - Victor Willis ist tot (Symbolbild). Bild: Adobe Stock/Anna
  • Village-People-Frontmann Victor Willis mit 74 Jahren gestorben
  • Ehefrau bestätigt Tod nach kurzer, schwerer Erkrankung via Facebook
  • Mit Welthits wie "Y.M.C.A." und "Macho Man" Disco-Geschichte geschrieben
  • Donald Trump verhalf "Y.M.C.A." zuletzt zu neuem Popularitätsschub

Der Frontmann der legendären Disco-Formation Village People ist nicht mehr am Leben. Victor Willis verstarb am 30. Juni 2026 nach einer kurzen, aber schweren Erkrankung. Er wurde 74 Jahre alt.

Victor Willis tot - Traurige Nachricht via Facebook

Seine Ehefrau Karen teilte die erschütternde Nachricht über Facebook mit: "Mit tiefer Trauer muss ich den Tod meines Mannes, Victor Willis, bekannt geben. Die Familie bittet in dieser Zeit des schweren Verlusts um Privatsphäre."

Trauer um Frontmann derVillage People - Band bittet um Rücksichtnahme

Auch die Band selbst wandte sich an die Öffentlichkeit und bat um Rücksichtnahme in dieser schwierigen Phase, berichtet die "Bild". Willis stammte ursprünglich aus Dallas in Texas und galt als prägende Stimme einer ganzen Musikepoche.

Disco-Ikone schrieb mit "Y.M.C.A." Musikgeschichte

Als Frontmann der Village People gehörte Willis zu den einflussreichsten Künstlern der Disco-Ära. Er war nicht nur Sänger, sondern auch Mitautor von Welthits wie "Y.M.C.A.", "Macho Man", "In The Navy" und "Go West". Diese Stücke überdauerten ihre Entstehungszeit und wurden zu festen Bestandteilen von Sportveranstaltungen und der internationalen Popkultur.

Die Band, deren Name auf das New Yorker Viertel Greenwich Village zurückgeht – ein historisches Zentrum der LGBTQ+-Bewegung –, verkaufte weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger. Bei Live-Auftritten verkörperte Willis in seinem Polizistenkostüm den Buchstaben Y während des berühmten Tanzes zu "Y.M.C.A.".

Streit und Drogenprobleme zerrütteten die Band

Zu Beginn der 1980er Jahre zerbrach die Harmonie innerhalb der Gruppe. Auslöser waren Willis' Drogenprobleme, die wiederholt zu Auseinandersetzungen mit seinen Bandkollegen führten. In der Folge verließ der Sänger die Formation.

Jahre später gelang es Willis jedoch, sich die Rechte an der Band zu sichern. Er trennte sich von seinen früheren Mitstreitern und besetzte deren Positionen neu. Im Jahr 2017 kehrte der Musiker schließlich dauerhaft zu den Village People zurück. Bis kurz vor seinem Tod stand er noch bei großen Festivals auf der Bühne.

Donald Trump machte den Disco-Hit wieder populär

Besondere Aufmerksamkeit erhielt "Y.M.C.A." durch US-Präsident Donald Trump, der den Song regelmäßig bei seinen Veranstaltungen spielte und dazu tanzte. Anfangs missfiel Willis diese Nutzung erheblich – er versuchte sogar, die Verwendung seiner Musik juristisch zu unterbinden.

Ende 2024 änderte der Musiker jedoch seine Haltung. An seine Anhänger richtete er die Worte: "Unser Song Y.M.C.A. ist eine globale Hymne, die hoffentlich dazu beiträgt, das Land nach einem turbulenten und gespaltenen Wahlkampf, in dem unser bevorzugter Kandidat verloren hat, zusammenzubringen." Willis räumte ein, durch Trumps Tanzeinlagen "Millionen eingenommen" zu haben.

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