Marius Borg Høiby: Sohn von Mette-Marit steht laut Knast-Insasse "ganz unten auf der Rangliste"
Marius Borg Høiby sitzt nach seiner Verurteilung nun im Gefängnis Ila - Ex-Häftlinge warnen eindringlich vor den Zuständen, die den Stiefsohn von Kronprinzessin Mette-Marit dort erwarten. Er stehe in der Gefängnishierarchie ganz unten.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- "Nur der Stärkste überlebt" - Ex-Häftling warnt vor brutalem Marius-Gefängnis
- Marius Borg Høiby steht im Gefängnis "ganz unten auf der Rangliste"
- Verteidigung setzt auf Behörden - Høiby klagt über Isolation
Nach seiner Verurteilung befindet sich Marius Borg Høiby (29) nun im Gefängnis Ila. Das Berufungsgericht hatte die zuvor vom Bezirksgericht genehmigte vorübergehende Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder aufgehoben. Auch ein weiterer Antrag nach der Urteilsverkündung am 15. Juni blieb erfolglos.
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Marius Borg Høiby mit Wutausbruch im Knast
Die Entscheidung löste bei dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit einen heftigen Wutausbruch aus. Aus Frustration schlug er gegen einen Schrank, wie Berichte zeigen. Wegen einer nicht auszuschließenden Handverletzung oder eines Bruchs musste Høiby vor seiner Verlegung ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht werden.
Sein Verteidiger Petar Sekulic kommentierte die Situation gegenüber "Se og Hør" zurückhaltender. "Wir sind natürlich enttäuscht über die Entscheidung und das mangelnde Verständnis des Berufungsgerichts für die Schwere der Situation", erklärte der Anwalt. Den Wutanfall seines Mandanten bezeichnete er als "eine natürliche Reaktion in einer Extremsituation".
"Nur der Stärkste überlebt" - Ex-Häftling warnt vor Marius-Gefängnis
Frühere und gegenwärtige Insassen der Haftanstalt Ila zeichnen ein düsteres Bild der Zustände, die Høiby dort erwarten. Laut Berichten von "Se og Hør" existiert innerhalb der Mauern eine rigide inoffizielle Rangordnung.
Ein früherer Gefangener beschreibt die Realität drastisch: "In Ila zu sitzen, ist kein Zuckerschlecken. Es ist ein extrem hartes Milieu, in dem nur der Stärkste überlebt." Die Bedingungen seien weitaus anspruchsvoller als während der Untersuchungshaft, die Høiby bisher durchlaufen hat.
Auch die psychologische Belastung dürfe nicht unterschätzt werden, warnt der Ex-Insasse weiter. "Man muss wirklich für sich selbst einstehen und mental stark sein, um den Alltag dort zu bewältigen", schildert er die Anforderungen an die Gefangenen.
Marius Borg Høiby steht im Gefängnis"ganz unten auf der Rangliste"
Ein derzeit in Ila einsitzender Häftling bestätigt gegenüber "Se og Hør", dass Høibys Verurteilungen seine Stellung in der Gefängnishierarchie massiv beeinträchtigen werden. Die Art seiner Taten führt zu erheblicher Ausgrenzung innerhalb der Insassengemeinschaft.
"Das sind Leute, mit denen viele nichts zu tun haben wollen. Vergewaltiger und Menschen, die Frauen misshandeln, stehen ganz unten auf der Rangliste", erklärt der Insider die Realität hinter Gittern. Høiby gehört damit zur am meisten stigmatisierten Gruppe im Gefängnis. Für den 29-Jährigen bedeutet dies, dass er mit Ablehnung und möglicherweise Feindseligkeit durch Mitgefangene rechnen muss. Seine privilegierte Herkunft als Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen bietet ihm dabei keinen Schutz.
Marius Borg Høiby droht Gefahr bei Konfrontation mit anderen Insassen
Eine weitere Quelle aus dem Gefängnisumfeld warnt eindringlich vor den Risiken, denen Høiby im normalen Vollzug ausgesetzt sein könnte. Ohne angemessenen Schutz drohen dem 29-Jährigen erhebliche Schwierigkeiten, sollte er auf bestimmte Mitgefangene treffen.
"Wenn Marius dort drinnen auf die falschen Leute trifft, kann es für ihn sehr schwierig werden. Es ist ein Umfeld, in dem solche Sachen sehr ernst genommen werden", warnt der Insider gegenüber "Se og Hør". Aus diesem Grund empfiehlt derselbe Gewährsmann nachdrücklich eine Unterbringung in einem separaten Bereich der Anstalt. Dies würde Høiby vor direkten Konfrontationen mit den anderen Insassen schützen.
Verteidigung setzt auf Behörden - Høiby klagt über Isolation
Anwalt René Ibsen äußert sich zuversichtlich bezüglich der Sicherheit seines Mandanten im Strafvollzug. Gegenüber "Se og Hør" erklärt er, man setze auf die Beurteilung der verantwortlichen Behörden. Die Verteidigung rechne fest damit, dass eine passende Unterbringungslösung für Høiby gefunden werde.
- Nach norwegischem Strafvollzug werden Verurteilte mit längeren Freiheitsstrafen zunächst in Hochsicherheitseinrichtungen untergebracht. Eine spätere Überstellung in Anstalten mit niedrigeren Sicherheitsstufen ist allerdings möglich.
Høiby selbst hatte sich während des Gerichtsverfahrens bereits zu seinen Haftbedingungen geäußert. Die Isolationshaft während der Untersuchungsphase setze ihm psychisch stark zu, berichtete er. Besonders die Beschuldigungen wegen Vergewaltigung hätten unter Mitgefangenen eine starke stigmatisierende Wirkung. Aus diesem Grund werde er weitestgehend von anderen Inhaftierten getrennt gehalten, schilderte der 29-Jährige.
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rut/news.de/stg
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