Tom Dumont: "No Doubt"-Gitarrist spricht offen über Parkinson-Diagnose

Schon seit Jahren kämpft Tom Dumont gegen Parkinson, doch erst jetzt bricht der "No Doubt"-Gitarrist sein Schweigen. Dennoch will er die Musik nicht aufgeben und kündigt weitere Auftritte an.

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Tom Dumont (l.) ist schon seit 1988 Gitarrist für die Rock-Band "No Doubt" um Frontsängerin Gwen Stefani. (Foto) Suche
Tom Dumont (l.) ist schon seit 1988 Gitarrist für die Rock-Band "No Doubt" um Frontsängerin Gwen Stefani. Bild: picture alliance/dpa/epa | Charles Pertwee
  • Tom Dumont, Gitarrist der Rock-Band "No Doubt", leidet an Parkinson
  • Der 58-Jährige hat seine Diagnose in einem Statement öffentlich gemacht
  • Trotz seiner Erkrankung will der Gitarrist weiterhin mit der Band auftreten

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Der Gitarrist der US-amerikanischen Ska-Band No Doubt hat am Samstag eine bewegende Nachricht mit seinen Fans geteilt. In einem Video auf Instagram offenbarte Tom Dumont, dass bei ihm bereits vor einigen Jahren früh einsetzender Parkinson diagnostiziert wurde. Dumont gehört seit 1988 zur Band um Frontfrau Gwen Stefani, die in den 1990er-Jahren mit Songs wie "Don't Speak" und "Just a Girl" weltweit Erfolge feierte.

"No Doubt"-Gitarrist über Parkinson: "Es ist ein Kampf, jeden einzelnen Tag"

In seinem emotionalen Video auf Instagram schilderte Dumont den Weg zur Diagnose. "Vor einigen Jahren habe ich eine Reihe von Symptomen bemerkt. Ich ging zu meinem Arzt, zu einem Neurologen, ließ eine ganze Reihe von Tests machen - und wurde mit frühzeitig einsetzendem Parkinson diagnostiziert", erklärte der Musiker. Die neurodegenerative Erkrankung, für die es derzeit keine Heilung gibt, stelle ihn täglich vor Herausforderungen.

Dennoch gab Dumont auch Grund zur Hoffnung. "Die gute Nachricht ist: Ich kann immer noch Musik machen, ich kann immer noch Gitarre spielen. Es läuft wirklich gut", versicherte er seinen Fans. Der Gitarrist kündigte zudem an, in einem weiteren Video detaillierter über seine Symptome zu sprechen.

Inspiration durch andere Parkinson-Betroffene

Der Entschluss, seine Erkrankung öffentlich zu machen, kam nicht von ungefähr. Dumont erklärte, dass ihn andere Prominente und Betroffene inspiriert hätten, die in sozialen Netzwerken offen über ihre Diagnosen sprechen. Mit seinem Statement verfolgt er ein klares Ziel.

"Ich glaube, das hilft, ein Teil des Stigmas zu beseitigen, und es schärft natürlich das Bewusstsein", sagte der Gitarrist. Aufmerksamkeit für die Krankheit sei entscheidend - sowohl für die Prävention als auch für die Forschung. Durch seine Offenheit möchte Dumont einen Beitrag leisten und anderen Mut machen.

Emotionale Unterstützung vor großer Bühne

Trotz seiner Erkrankung wird Dumont bei der anstehenden Sphere-Residency von No Doubt dabei sein. Ab dem 6. Mai steht die wiedervereinigte Band an insgesamt 18 Abenden in der spektakulären Arena in Las Vegas auf der Bühne. Mit der Konzertreihe feiert die Gruppe das 30-jährige Jubiläum ihres Albums "Tragic Kingdom".

Seine Bandkollegen reagierten mit bewegenden Worten auf das Statement. Schlagzeuger Adrian Young kommentierte: "Mein Freund, mein Bandkollege und mein Held ... ich liebe dich, Bruder." Bassist Tony Kanal schloss sich an: "Ich liebe dich über alle Maßen, mein Freund. Ich kann es kaum erwarten, wieder mit dir auf der Bühne zu stehen."

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