Marius Borg Hoiby: Gefängnis statt Freiheit - nächste Pleite für Mette-Marits Sohn
Ein Fall, der ganz Norwegen erschüttert: Marius Borg Hoiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, wollte raus aus dem Gefängnis – doch die Richter zeigen erneut keine Gnade. Trotz eindringlicher Argumente seiner Anwältin und emotionaler Worte vor Gericht bleibt der 29-Jährige weiter hinter Gittern. So geht es in dem Fall weiter.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bleibt weiter in Untersuchungshaft
- Berufungsgericht lehnt Freilassung trotz Antrag der Verteidigung ab
- Urteil im brisanten Prozess mit 40 Anklagepunkten erst Anfang Juni erwartet
- Norwegische Königsfamilie steht weiter zu Marius Borg Hoiby
Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit muss weiter im Gefängnis ausharren. Marius Borg Hoiby(29) blitzte jetzt auch vor Gericht in zweiter Instanz ab – keine Freiheit, keine Gnade!
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Gericht bleibt hart: Keine Freilassung für Marius Borg Hoiby
Für Marius Borg Høiby, den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, bleibt die Lage ernst. Wie die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet, hat ein Berufungsgericht seinen Antrag auf Freilassung aus der Untersuchungshaft abgelehnt.
Bereits Anfang März hatte das Bezirksgericht in Oslo eine Entlassung verweigert. Nun scheiterte der 29-Jährige auch in der nächsten Instanz – ein herber Rückschlag für ihn und seine Verteidigung.
Schwere Vorwürfe gegen Mette-Marits Sohn: 40 Anklagepunkte stehen im Raum
Der Fall ist brisant: Hoiby musste sich einem umfangreichen Verfahren mit insgesamt 40 Anklagepunkten stellen – darunter auch schwerwiegende Vergewaltigungsvorwürfe. Nach Abschluss des Prozesses vergangene Woche hatte er auf seine Freilassung gehofft. Doch die Gerichte sehen weiterhin keinen Grund, ihn aus der Haft zu entlassen.
Verteidigung widerspricht – Gericht sieht weiter Gefahr
Seine Anwältin Ellen Holager Andenæs argumentierte, es bestehe keine Gefahr, dass ihr Mandant erneut straffällig werde. Gegenüber dem Sender TV2 erklärte sie, Hoiby sei überzeugt, keine Bedrohung darzustellen. Dem Portal Nettavisen sagte sie wörtlich: "Hoiby möchte freigelassen werden, weil er nicht im Gefängnis sitzen möchte." Doch die Richter folgten dieser Argumentation nicht. Sie verwiesen auf die Schwere der Vorwürfe und ein weiterhin bestehendes Risiko neuer Straftaten.
Verstoß gegen Kontaktverbot belastet zusätzlich
Besonders ins Gewicht fällt laut Gericht ein Vorfall kurz vor Prozessbeginn: Hoiby soll gegen ein Kontaktverbot gegenüber einer früheren Partnerin verstoßen haben. Zudem wurde ihm rücksichtsloses Verhalten vorgeworfen.
Seit seiner erneuten Festnahme sitzt der 29-Jährige ununterbrochen in Untersuchungshaft – und daran ändert sich vorerst nichts.
Urteil erst im Juni erwartet – Marius' emotionale Worte vor Gericht
Ein endgültiges Urteil in dem komplexen Verfahren wird erst Anfang Juni erwartet. Bis dahin bleibt Hoiby im Osloer Stadtgefängnis. Am letzten Prozesstag zeigte sich der Angeklagte emotional und sagte unter Tränen: "Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster. Ich bin das Hassobjekt ganz Norwegens." Auffällig: Ein Mitgefühl für die Frauen, die schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben haben, äußerte er nicht. Die Staatsanwaltschaft hatte während des Prozesses mehr als sieben Jahre Haft für Marius gefordert.
Familie steht weiter hinter ihm
Trotz der schweren Vorwürfe hält die Familie zu ihm. Nach seiner Erklärung vor Gericht besuchten ihn seine Mutter Mette-Marit, sein Stiefvater Kronprinz Haakon sowie sein Vater Morten Borg im Gefängnis. Ein Zeichen der Unterstützung – inmitten eines der größten Skandale, die das norwegische Königshaus in den letzten Jahren erschüttert haben.
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sba/news.de/stg
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