Andrew Mountbatten-Windsor: Ex-Prinz jammert laut Insidern - er fühlt sich "zutiefst unfair" behandelt

Der ehemalige britische Prinz Andrew sorgte in den vergangenen Wochen für zahlreiche negative Schlagzeilen. Im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal wurde er sogar festgenommen. Laut Royals-Experten sieht sich Andrew jedoch vor allem selbst als Opfer.

Erstellt von - Uhr

Ex-Prinz Andrew soll sich ungerecht behandelt fühlen. (Foto) Suche
Ex-Prinz Andrew soll sich ungerecht behandelt fühlen. Bild: picture alliance/dpa/Pool PA | Jordan Pettitt
  • Andrew Mountbatten-Windsor empfinde es als "zutiefst unfair", wie man ihn derzeit behandelt
  • Verantwortlich dafür macht er laut Royals-Experten König Charles
  • Ex-Prinz würde sich nicht mit Vorwürfen gegen ihn beschäftigen

Sexueller Missbrauch, Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, Amtsmissbrauch – die Liste der Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor ist lang und schwerwiegend. Zudem war er nach knapp 400 Jahren das erste Mitglied der britischen Königsfamilie, das verhaftet wurde. Doch der 66-Jährige nimmt offenbar sich selbst als das eigentliche Opfer wahr.

Andrew Mountbatten-Windsor fühlt sich "unfair" behandelt laut Royals-Experten

Wie der Royals-Experte Andrew Lownie gegenüber dem "People"-Magazin berichtet, empfindet der ehemalige Herzog von York es als "zutiefst unfair", dass sich die Menschen gegen ihn gewandt haben. Er sei immer noch überzeugt davon, "auserwählt" zu sein.

Einen Verantwortlichen für seine Misere habe er laut einem Insider ausgemacht: seinen Bruder König Charles. Das schreibt ein weiterer Royals-Experte namens Richard Eden in der"Daily Mail".

Ex-Prinz Andrew schiebt Schuld auf König Charles III. und beschäftigt sich nicht mit Vorwürfen gegen ihn

Lownie zeichnet das Bild eines Mannes, der von Geburt an in einer abgeschotteten Welt aufwuchs. "Andrew wurde sein ganzes Leben lang in dieser Blase verwöhnt. Status ist alles für ihn. Es ist sein einziges Identitätsgefühl", erklärt der Kenner der britischen Monarchie. Trotz der erdrückenden Vorwürfe habe Andrew Mountbatten-Windsor laut Lownie bis heute nicht begriffen, worin das eigentliche Problem besteht. "Er glaubt, ihm sei Unrecht getan worden", so der Experte gegenüber dem "Guardian". Statt sich mit den schwerwiegenden Anschuldigungen auseinanderzusetzen, würden seine Gedanken um ganz andere Dinge kreisen: Kann er seine Pferde nach Norfolk mitnehmen? Wer kümmert sich künftig um die Hunde? Und wo wird er sein Auto abstellen können?

Sämtliche militärischen Ränge, königliche Schirmherrschaften und das Recht auf die Anrede "Königliche Hoheit" wurden Andrew bereits aberkannt. Der einstige Herzog von York wurde faktisch aus dem öffentlichen Leben der Königsfamilie verbannt. 

Auch diese Royals-News könnten Sie interessieren:

/mlk/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.