Andrew Mountbatten-Windsor: Epstein-Kontakt länger als zugegeben – neue Details schockieren

Neue Details im Epstein-Skandal setzen Ex-Prinz Andrew erneut unter Druck. Trotz seines angeblichen Kontaktabbruchs 2010 soll er später Weihnachtskarten mit Fotos seiner Töchter verschickt haben.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Andrew Mountbatten-Windsor: Neue Epstein-Enthüllungen bringen Royal erneut in Bedrängnis (Foto) Suche
Andrew Mountbatten-Windsor: Neue Epstein-Enthüllungen bringen Royal erneut in Bedrängnis Bild: picture alliance/dpa/Pool PA | Jordan Pettitt
  • Karten an Jeffrey Epstein offenbar 2011 und 2012 versendet
  • Widerspruch zu Andrews Aussagen im BBC-Interview
  • Heftige Reaktionen und Forderungen nach Konsequenzen im Netz

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Die Diskussion um die Verbindungen des britischen Royals zu Jeffrey Epstein flammt wieder auf. Neue Veröffentlichungen legen nahe, dass Andrew Mountbatten-Windsor offenbar länger Kontakt zu Epstein hielt, als er selbst öffentlich eingeräumt hatte. Obwohl Andrew mehrfach erklärte, er habe bereits 2010 sämtliche Verbindungen beendet, tauchen nun Details auf, die diesem Narrativ widersprechen.

Weihnachtskarten mit brisantem Inhalt von Andrew

Laut Veröffentlichungen des Accounts NEXTA auf X soll Andrew 2011 und 2012 signierte Weihnachtskarten an Epstein verschickt haben. Besonders pikant: Den Karten sollen Fotos seiner Töchter beigelegen haben. Zu sehen gewesen sein sollen unter anderem Prinzessin Beatrice bei einer Wanderung am Mont Blanc sowie Prinzessin Eugenie bei der Charity-Fahrradtour "Nightrider" in London. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Anfang 20.
Das Versenden von Weihnachtskarten ist in adeligen Kreisen zwar üblich. Doch im Zusammenhang mit Epsteins Vergangenheit wirkt diese Geste auf viele Beobachter verstörend.

Klare Worte und widersprüchliche Handlungen von Andrew

In seinem viel kritisierten Interview bei BBC Newsnight im Jahr 2019 hatte Andrew betont, er habe den Kontakt zu Epstein bereits 2010 vollständig beendet. Sollten die nun veröffentlichten Informationen zutreffen, stünde diese Aussage in direktem Widerspruch zu seinem späteren Handeln. Genau diese Diskrepanz zwischen öffentlicher Erklärung und privater Korrespondenz sorgt für neue Zweifel.

Heftige Kommentare im Netz zu Ex-Prinz Andrew

Unter dem Beitrag auf X ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Nutzer äußerten massive Kritik.

  • "Verhaftet diesen Idioten einfach. Es gibt bereits zu viele Beweise."
  • "Jedes Mal, wenn wir glauben, die ganze Geschichte zu kennen, taucht ein neues Detail auf, das das Gegenteil beweist. Fotos seiner Töchter an jemanden wie Epstein zu schicken, ist eine Entscheidung, die man nicht einfach mit 'schlechtem Urteilsvermögen' wegdiskutieren kann."
  • "Sie werden einen Pädophilen ins Gefängnis stecken."

Die Wortwahl ist drastisch und zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung weiterhin ist.

Eine Affäre ohne Ende?

Der Zeitpunkt und der Inhalt der Karten werfen erneut ernsthafte Fragen auf. Selbst scheinbar formelle Gesten werden angesichts der Vorgeschichte akribisch geprüft. Es scheint, als werde die Causa Andrew immer wieder neu aufgerollt, obwohl viele bereits glaubten, sie sei abgeschlossen. Doch mit jedem weiteren Detail wächst der Druck und die Zweifel daran, ob tatsächlich schon alles auf dem Tisch liegt.

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